Alle Online-Fortbildungen

Künstliche Intelligenz in der Augenheilkunde – Chancen und Herausforderungen
Lumbaler Rückenschmerz: Leitlinien, Diagnostik und Therapie
Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung
Herausforderung Antikoagulation bei nv Vorhofflimmern, Diabetes und Niereninsuffizienz
Update Herzinsuffizienz – der Hochrisikopatient im Fokus
Altersabhängige Makuladegeneration – erforderliche Diagnostik und individuelle Therapieplanung in der klinischen Praxis
Update Herzinsuffizienz – der Hochrisikopatient im Fokus
Juvenile Adipositas – pharmakologische Therapie im Rahmen eines holistischen Therapieansatzes
Langzeitsauerstofftherapie
Empfehlungen zur Verbesserung von Adhärenz und Persistenz in der IVOM-Therapie
Individualisierte Therapie des diabetischen Makulaödems und der proliferativen diabetischen Retinopathie – ein Update
Parkinson-Krankheit – Verträglichkeitsaspekte der dopaminergen Therapie
Funktionelle Darmerkrankungen - Ernährungsmanagement in der Praxis
Morbus Parkinson und essenzieller Tremor - Optionen bei unzureichender medikamentöser Therapie
Update Muskelverletzungen im Profisport - Erfahrungen aus 45 Jahren Sportlerbetreuung
Bedeutung nicht LDL-senkender Therapieansätze bei CV-Hochrisikopatienten mit erhöhten Triglyzeridwerten
Unverträglichkeit, Allergie, Anaphylaxie – Diagnostik und Management
Neues zum mCRPC
Chologene Diarrhoe: Der Weg in die Beschwerdefreiheit
Alpha-Mannosidose – eine seltene und unterdiagnostizierte Erkrankung erkennen
Venöse Thromboembolie – Evidenz in den klinischen Alltag integrieren
Harnwegsinfekte – von der Leitlinie in die Praxis
ENETS 2021 VIRTUAL – Die Highlights
Herausforderung frühe Diagnose: Mukopolysaccharidosen anhand skelettaler Manifestationen erkennen
Nerven bewahren - Diabetische Neuropathie erfolgreich diagnostizieren und therapieren
Behcet Syndrom – ein Update
Hemmkörper bei Hämophilie A und B
Highlights: EKG-Refresher 2021
Diagnose Hochrisiko nmCRPC – ein interaktiver Patientenfall
Nicht dystrophe Myotonien
Chronische Herzinsuffizienz interaktiv – 15 Jahre im Leben eines Patienten
Pharmakotherapie der Therapieresistenten Depression -  TRD
Update Endokrinologie - Fokus NET
Aktuelle Entwicklungen in der Endokrinologie
Vitamin-D - Defizite erkennen und erfolgreich behandeln
Schwindel - Neues aus Forschung und Praxis
Patienten mit Diabetes und chronischer Nierenerkrankung: Diagnostik und praktische Hinweise zur Therapie
Orthopädische Aspekte der Mukopolysaccharidosen
Management lebensbedrohlicher Blutungen unter Antikoagulation
Diagnose und Therapie der chronischen Migräne
Antikoagulation bei tumorassoziierter VTE – Hintergrund, Studien, Evidenz
Herzschäden durch COVID-19 - die Rolle der Kardio-MRT
ESMO-Highlights 2020 – Neuroendokrine Tumore (NET)
ESMO-Highlights 2020 – Nierenzellkarzinom (RCC)
Adipositas in der gynäkologischen Praxis – moderne Therapieoptionen zur bestmöglichen Unterstützung der Patienten
Injektionstherapie bei Typ-2-Diabetes - Wie beginnen und wie kombinieren?
Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern: Outcomeverbesserung durch frühzeitige Katheterbehandlung?
Leber im Fokus 2020 – Das Hepatozelluläre Karzinom (HCC)
Spastik nach Schlaganfall
Opioid-induzierte Obstipation (OIC) – Entwicklung der OIC-Therapie
Aktuelle Kardiologie 2020 - ABCD-Symposium
Neue Androgenrezeptor-Antagonisten beim Prostatakarzinom: Stellenwert von Wirksamkeit, Verträglichkeit und Pharmakologie für die Lebensqualität
Die neue ESMO GEP-NEN Leitlinie 2020
60 Jahre orale Kontrazeption: Von der weiblichen Selbstbestimmtheit zur Antihormonbewegung.
Effiziente Gerinnungshemmung bei Diabetes und kardiovaskulären Begleiterkrankungen
Kognitionsstörungen bei Multipler Sklerose
Kölner Brennpunkt Diabetes - Update 2020
Neues zu Diagnostik und Monitoring beim Prostatakarzinom
Der Divertikelpatient in der Praxis
Bedeutung der Pharmakokinetik und -dynamik von Anti-VEGF-Medikamenten für das maßgeschneiderte Patientenmanagement in der klinischen Praxis
Forum Digital Retinologische Fortbildung - Teil 1
Forum Digital Retinologische Fortbildung - Teil 2
Management postoperativer Entzündungen nach Kataraktoperation
Neue Evidenz für Patienten mit pAVK – von der akuten bis hin zur chronischen Phase
Der ältere Hämophiliepatient
Interaktiver Fall: nicht valvuläres Vorhofflimmern, Diabetes und Niereninsuffizienz
Update: Orale Antikoagulation bei nicht valvulärem Vorhofflimmern
Vorderer Schulterschmerz
Rechtliche Hilfestellungen für die Cannabinoid-Verordnung zur Behandlung schwerkranker Patienten
Multiple Sklerose und Schwangerschaft
Update unkomplizierte Harnwegsinfektionen
Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 2
Update: Idiopathische überaktive Blase (iOAB)
Einfluss des Homocysteins auf die altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
Die Bedeutung von Flüssigkeitskompartimenten bei Netzhauterkrankungen
B12, B6, und Folsäure – Bedeutung der Trias für den Stoffwechsel
Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 1
Thromboseprophylaxe bei niereninsuffizienten Patienten
Neue Androgenrezeptor-Antagonisten beim Prostatakarzinom: nicht nur länger, sondern auch gut leben
Verbesserte Versorgung der nAMD-Patienten durch hilfreiche Erkenntnisse aus der Versorgungsforschung
Ursachenabklärung einer linksventrikulären Hypertrophie (LVH)
Haemophilie-Basiswissen.jpg
Sexuell übertragbare Krankheiten: Schnelltests und andere Neuigkeiten
Dermato-Onkologie für die Praxis
Chronische Wunden – Anleitung zur Diagnostik und Therapie
Titration und Verordnung der Langzeit-Sauerstofftherapie
Diagnose und Therapie der PAH bei systemischer Sklerose
Update - Systemische Sklerose (SSc)
Mukopolysaccharidosen (MPS)
Update Vaskuläre Protektion - Neue Leitlinien zum chronischen Koronarsyndrom und der pAVK
Diabetes und Auge – ein Update zur Anti-VEGF-Therapie bei diabetischem Makulaödem
Therapie mit Opioiden bei chronischen Nichttumorschmerzen (CNTS)
State-of-the-Art und Neues zum Prostatakarzinom
Impfungen bei Patienten mit Multipler Sklerose
Update Schweres Asthma
Die neue Asthma-Leitlinien zu Diagnostik, Therapie, Prävention in der Übersicht
Individualisierte Therapiekonzepte bei nAMD – Evidenz und Umsetzung im Praxisalltag
Die Vitamine B6, B12 und Folsäure – Synergismus im zellulären Stoffwechsel
Der kardiovaskuläre Risikopatient mit nv VHF und Komorbiditäten
Hypoparathyreoidismus - Unterfunktion der Nebenschilddrüsen
Opioide in Schmerz- und Palliativmedizin – Bedeutung der evidenzbasierten patientengerechten Versorgung
Erfolgreiche Therapie der altersabhängigen Makuladegeneration in der klinischen Praxis
Psoriasis-Management 2019 – Leidensdruck erkennen und mindern
Update Therapieoptionen bei nicht infektiöser Uveitis
Risiko der Umstellungen im Rahmen der Eskalationstherapie bei Multipler Sklerose
Relevanz der Kombinationstherapie für kardiovaskuläre Patienten: Blutdruck- und Cholesterinsenkung im Fokus
Kardiovaskuläre Risikoreduktion mit modernen Antidiabetika – neue ADA/EASD-Konsensusempfehlungen
Adipositas und Komorbiditäten – Kardiovaskuläre Erkrankungen im Fokus
Differenzierte Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause
Erschöpfungssymptomatik infolge Vitamin-B-Mangels
Evidenzbasierte Beurteilung gesundheitlicher Aspekte des Weins in postfaktischen Zeiten
Individuelle Antikoagulation bei kardiovaskulären Risikopatienten
Die drei Säulen der medikamentösen Glaukomtherapie – ein Update
Neuropsychiatrische Symptome beim idiopathischen Parkinson-Syndrom
Neue Therapieoptionen in der Hämophilie durch personalisierte Prophylaxe
Der multimorbide nicht valvuläre Vorhofflimmer-Patient: Niere und Diabetes im Fokus
VTE bei CAT
Schnell wirksame Fentanyle bei Tumordurchbruchschmerz
Therapie des diabetischen Makulaödems im Wandel – ein Update
Idiopathische überaktive Blase (iOAB)
Schlaf und Schlafstörungen im höheren Lebensalter
Diagnose und Therapie neurogener Blasenfunktionsstörungen
Update Hepes Zoster
Risikoadaptiertes Management der Pulmonalarteriellen Hypertonie
Kontinuierliche medikamentöse Infusionstherapie bei fortgeschrittenem Morbus Parkinson
 Schmerztherapie - Management der Opioid-induzierten Obstipation (OIC)
Nasale High-Flow-Therapie bei respiratorischer Insuffizienz
Antikoagulation bei Patienten mit stabiler KHK oder pAVK – Praxis und Studienlage
Die neue Praxisleitlinie Substitutionsbehandlung bei Opioidfehlgebrauch in der Schmerztherapie
Verlängerte Erhaltungstherapie nach VTE
Diagnose und Therapie von Schwindelsyndromen
Update Alkohol und Krebsrisiko
Risikokonstellation hohes Alter und oder eingeschränkte Nierenfunktion – was ist zu beachten?
Venöse Thromboembolien bei onkologischen Patienten – Eine Herausforderung in der Praxis
Risikostratifizierung bei pulmonal-arterieller Hypertonie (PAH)
Dem Diabetes davonlaufen
Update Beschwerden und Verletzungen von Ellenbogen und Hand
Dyspnoe bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern
Echokardiografie bei pulmonaler Hypertonie
GOLD-Empfehlungen 2018 – Nichtmedikamentöse Therapiemaßnahmen
Die neue deutsche COPD-Leitlinie
Hyperkaliämie Management – Update 2018
Diabetes-Stress
Epilepsie und Migräne – Epidemiologie, Genetik, Pathophysiologie und Therapie
Epilepsie und Kognition
Triple-Therapie mit NOAK – Praxis und Studienlage
NOAK in der praktischen Anwendung
Die ESC-Leitlinie Vorhofflimmern in der klinischen Anwendung – alles ganz einfach?=
NOAKs - die vorteile für Arzt und Patient
Cannabis als Medizin - Update 2017
Wein und Diabetes – etablierte Erkenntnisse und neuere Forschungen
Behandlung tumorassoziierter Thromboembolien (VTE) Leitlinien Update 2017
Update COPD: GOLD-Empfehlungen 2017 - Neue Leitlinien zu Diagnostik, Therapie, Prävention
Differenzialdiagnostik bei unklarer Dyspnoe
UPDATE: Diabetes und Multimorbidität – Teil 1
UPDATE: Diabetes und Multimorbidität – Teil 2
Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern
Orale Antikoagulation bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern?
Praktische Anwendung von NOAKs - EHRA-Guideline Update 2015
Aktuelle Therapie der VTE - Was ist zu beachten?
Pathophysiologie der Adipositas
Neue Konzepte zum Umgang mit Opioid-Schmerzmittel-Abhängigkeit
Hochdosierte Opiat-Therapie bei Schmerzpatienten – nützlich oder schädlich?
Was sollte der Schmerztherapeut über suchtmedizinische Behandlungskonzepte wissen?
Interaktiv gegen den Schmerz – Falldiskussionen mit Experten aus Hämostaseologie, Schmerzmedizin und Orthopädie
Wundheilung und Ernährung Teil-1
Wundheilung und Ernährung Teil-2
Gestationsdiabetes
Insulinpumpentherapie - von den Anfängen bis zur Gegenwart
Psychologische Aspekte bei der Auswahl von Pumpe und Messsystem
Leitliniengerechte Sekundärprävention Schlaganfall und TIA
Detektion von Vorhofflimmern – Antikoagulation bei ESUS?
Der Vorhofflimmerpatient mit eingeschränkter Nierenfunktion
Praktische Anwendung von NOAKs – ein EHRA-Guideline Update
Management der venösen Thromboembolie
Orales Management venöser Thromboembolien
Leitliniengerechte Behandlung der Lungenembolie ESC Leitlinien Update 2014
Vorhofflimmern richtig diagnostizieren
Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern - Therapie mit VKAs oder NOAKs
CME-Fortbildung: Arzt Vernetzung im Zuweisernetzwerk


Kontinuierliche Fortbildung (CME)

Als Arzt sind Sie verpflichtet, sich kontinuierlich weiterzubilden. Dies ist Teil der medizinischen Qualitätssicherung. Die Rechtsgrundlage hierfür bilden die §§ 95d und 137 SGB V. Die Fortbildungsverpflichtung besteht für alle Ärzte gleichermaßen, also auch für Vertragsärzte, angestellte Ärzte eines Vertragsarztes oder medizinischen Versorgungszentrums, ermächtigte Ärzte, Fachärzte und Assistenzärzte.

Wie die Vertragsärzte und Fachärzte am Krankenhaus ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur regelmäßigen Fortbildung (CME) nachkommen können und wie der Fortbildungsnachweis erfolgt wird in der (Muster-) Fortbildungsordnung der Bundesärztekammer konkret beschrieben.

Dort heißt es unter § 1 Ziel der Fortbildung:

Die Fortbildung der Ärztinnen und Ärzte dient dem Erhalt und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der beruflichen Kompetenz zur Gewährleistung einer hochwertigen Patientenversorgung und Sicherung der Qualität ärztlicher Berufsausübung.

Und § 2 Inhalt der Fortbildung konkretisiert:

Die Fortbildung vermittelt unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und medizinischer Verfahren das zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der beruflichen Kompetenz notwendige Wissen in der Medizin und der medizinischen Technologie. Sie soll sowohl fachspezifische als auch interdisziplinäre und fachübergreifende Kenntnisse, die Einübung von klinisch-praktischen Fähigkeiten sowie die Verbesserung kommunikativer und sozialer Kompetenzen umfassen.

Und im § 3 Fortbildungsmethoden heißt es:

(1) Ärztinnen und Ärzte sind in der Wahl der Fortbildungsmethoden frei. Der Wissenserwerb ist auf das individuelle Lernverhalten auszurichten.
(2) Geeignete Methoden der Fortbildung sind in § 6 Abs. 3 in den Kategorien A bis K aufgeführt.

Für die ärztliche CME Fortbildung Online - wie sie hier auf www.cme-kurs.de angeboten wird - relevant sind die Kategorien D und I. Diese werden nachfolgend näher beschrieben. Doch zunächst noch einmal zu den Hintergründen.

Hintergründe der Pflicht zur CME Fortbildung

Die Fortbildungspflicht dient dem Erhalt und der kontinuierlichen Aktualisierung der Qualifikation für die qualitätsgesicherte Versorgung der Patientinnen und Patienten. Entscheidend ist, dass der Nutzen für den Patienten und die Patientensicherheit klar im Vordergrund stehen. Zwar werden auch nicht medizinische Fortbildungsinhalte wie zum Beispiel Maßnahmen zu Verbesserung der Team- und Kommunikationsfähigkeiten sowie die persönliche Weiterentwicklung der Ärzte anerkannt, nicht hingegen Programme zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Praxis. Ferner müssen Fortbildungen frei von wirtschaftlichen Interessen sein.

Umfang und Nachweis der ärztlichen CME Fortbildung

Das sogenannte Fortbildungszertifikat dient dem Nachweis der Erfüllung der Fortbildungspflicht.
Ein Zertifikat wird erteilt, wenn die Ärztin oder der Arzt innerhalb von fünf Jahren mindestens 250 CME-Punkte für Fortbildung gesammelt und mit Belegen bei Ihrer kassenärztlichen Vereinigung oder dem ärztlichen Direktor des Krankenhauses eingereicht haben.

Für jede abgeschlossene Fortbildungsstunde von 45 Minuten wird ein Fortbildungspunkt erteilt.

Auch Ärzte, die in Teilzeit arbeiten, müssen die vollen 250 Fortbildungspunkte innerhalb der Fünfjahresfrist nachweisen. Bei Ärztinnen und Ärzte im Mutterschutz, in Eltern- oder Pflegezeit verlängert sich der Nachweiszeitraum entsprechend. Gleiches gilt für Ärzte, die wegen einer länger als drei Monate andauernden Erkrankung ihren Beruf nicht ausüben.
Werden mehr als 250 Punkte eingereicht, werden diese in der Regel nicht für den nächsten Zyklus berücksichtigt.

Nichteinhaltung der Fortbildungsverpflichtung

Für den Fall, das Ärztinnen und Ärzte ihrer Fortbildungspflicht nicht nachkommen, sieht der § 95d SGB V eine Reihe von Sanktionen vor:
1. Wenn Vertragsärzte innerhalb von fünf Jahren keine 250 Fortbildungspunkte erworben bzw. eingereicht haben, haben Sie weitere zwei Jahre Zeit, dies ganz oder teilweise nachholen.
2. Die Kassenärztliche Vereinigung ist verpflichtet, in dieser Zeit das Honorar aus der Vergütung vertragsärztlicher Tätigkeit, für die ersten vier Quartale um 10%, ab dem darauf folgenden Quartal um 25% zu kürzen. Bei angestellten Ärzten ist das Gehalt des Vertragsarztes, bei dem sie angestellt sind, von der Kürzung betroffen. Die Honorarkürzung endet nach Ablauf des Quartals, in dem der vollständige Fortbildungsnachweis erbracht wird.
3. Erbringt ein Vertragsarzt den Fortbildungsnachweis nicht spätestens zwei Jahre nach Ablauf des Fünfjahreszeitraums, soll die Kassenärztliche Vereinigung unverzüglich gegenüber dem Zulassungsausschuss einen Antrag auf Entziehung der Zulassung stellen.

Wo und wie Sie an CME-Fortbildungen teilnehmen können

Fortbildungspunkte können durch die Teilnahme an Veranstaltungen unterschiedlichster Art, vor Ort oder Online, erreicht werden. Hierzu wurden insgesamt zehn Kategorien definiert
Kategorie A: Vortrag und Diskussion
Kategorie B: mehrtägige Kongresse
Kategorie C: Fortbildung mit konzeptionell vorgesehener Beteiligung jedes Teilnehmers
Kategorie D: interaktive Fortbildung (Online-Fortbildung)
Kategorie E: Selbststudium
Kategorie F: Wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge
Kategorie G: Hospitation
Kategorie H: Qualifikationsmaßnahmen, curriculare Fortbildungen und Ähnliches
Kategorie I und K: eLearning und blended eLearning

Der Erwerb von Fortbildungspunkten durch Teilnahme an einer CME Fortbildung stellt für viele Vertragsärzte eine zeitliche Herausforderung dar. Interaktive Online CME-Fortbildungen der Kategorie D und eLearning der Kategorie I sind daher eine ideale Alternative zur klassischen Präsenzfortbildung (Kongress), da sie bequem vom eigenen Schreibtisch oder sogar von der heimischen Couch aus absolviert werden können.

CME Fortbildungen kostenlos

Der CME-Verlag bietet aktuell ausnahmslos kostenlose Online-Fortbildungen der Kategorie D: interaktive Fortbildung mit anschließender Lernerfolgskontrolle an. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Teilnehmer der CME-Fortbildung bis zu 4 Fortbildungspunkte.
Die auf www.cme-kurs.de angeboten CME-Fortbildungen Online sind kostenlos und werden durch die freundliche Unterstützung von Partnern aus der Industrie ermöglicht. Die Fortbildungen werden von erstklassigen Referenten in Zusammenarbeit mit dem CME-Verlag entwickelt. Die Inhalte der Fortbildungen entsprechen dem aktuellen Wissensstand und sind produkt- und firmenneutral.

Alle Online-Fortbildungen sind von der Akademie für ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz anerkannt und sind bundesweit anerkennungsfähig.

Die erzielten Fortbildungspunkte werden tagesaktuell an den elektronischen Informationsverteiler (EIV) der Bundesärztekammer übermittelt, sofern der Teilnehmer seine einheitliche Fortbildungsnummer (EFN) in Rahmen der kostenlosen Registrierung angegeben hat.