Herzinsuffizienz – Risiko, Leitlinien, Therapieoptionen

Die Herzinsuffizienz ist eine häufige Erkrankung mit steigender Prävalenz und Hauptgrund für Hospitalisierungen bei Patienten über 65 Jahren. Daraus resultiert eine erhebliche Belastung für das Gesundheitssystem. Darüber hinaus verläuft sie in der Regel progredient, sodass es gerade bei Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) oft zu akuten Verschlechterungen (Dekompensation) kommt, was mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko vergesellschaftet ist.

Um die Mortalität zu reduzieren, wird daher mittlerweile von den ESC-Leitlinien 2021 eine frühe gleichzeitige Gabe der verschiedenen Therapieoptionen der in der Vergangenheit empfohlenen Stufentherapie vorgezogen. Als Angriffspunkt der medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz dienen unterschiedliche Signalwege, darunter das Renin-Angiotensin-Alodosteron-System (RAAS) sowie Neprilysin (NPS). Trotz Anwendung der Medikation bleibt das Risiko gerade bei HFrEF hoch.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709121088000018
Zeitraum 01.11.2021 - 31.10.2022
Zertifiziert in D, A
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. Hendrik Bonnemeier
Dr. med. Thomas Schramm
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Slidedeck (PDF)
Lernmaterial Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.2 (314)