Update COPD: Neue Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der chronisch obstruktiven Bronchitis und des Lungenemphysems

Mit dem GOLD-Report 2017 wurden grundlegende Änderungen hinsichtlich Diagnose, Management und Prävention der COPD veröffentlicht. Die neue deutschsprachige COPD-Leitlinie orientiert sich in weiten Teilen an den internationalen Empfehlungen, ergänzt diese jedoch um einige „deutsche Besonderheiten“. Übernommen wurde u. a. die Schweregradeinteilung. Die überarbeitete Vierfeldertafel klassifiziert Patienten nach Symptomen und Exazerbationshistorie in vier Gruppen von A

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Beschwerden und Verletzungen von Ellenbogen und Hand – Update Diagnostik und Behandlung

Die Behandlung von Verletzungen und Überlastungsreaktionen im Bereich des Ellenbogens und der Hand ist ein häufiges Problem im Praxisalltag. Die Ursache der Beschwerden ist zumeist komplex, und die Behandlung erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen. Am Anfang stehen dabei eine sorgfältige Anamnese und eine umfassende klinische Untersuchung mit gezielter Funktionsprüfung. Die so ermittelten Befunde werden mittels bildgebender

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Beschwerden und Verletzungen von Ellenbogen und Hand – Therapieansätze und -ideen

Die Behandlung von Verletzungen und Überlastungsreaktionen im Bereich des Ellenbogens und der Hand können eine Herausforderung im Alltag des Arztes wie auch des Physiotherapeuten darstellen, zumal es sich oftmals um chronifizierte Beschwerden handelt. Die Ursache der Symptomatik ist häufig komplex und kann auch außerhalb des Bereichs der Schmerzen liegen, also beispielsweise durch Störungen in der

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GOLD-Empfehlungen 2018 – Nichtmedikamentöse Therapiemaßnahmen

Der zweite Teil der Fortbildungreihe Update COPD widmet sich den erweiterten Therapiemaßnahmen jenseits der medikamentösen Behandlung. Von Bedeutung sind hierbei unter anderem die Sauerstofftherapie, die nicht invasive Beatmung, spezielle Emphysemtherapien sowie die Möglichkeiten der pulmonalen Rehabilitation. Die zielgerichtete Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz erfolgt unter Berücksichtigung der Pathophysiologie. Bei primär gestörter Sauerstoffaufnahme können Patienten von

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Unkomplizierte Harnwegsinfektionen – Update 2018

Harnwegsinfektionen (HWI) gehören zu den häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten in der Praxis und zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch. Die Diagnostik und Therapie können herausfordernd sein, zumal die Leitlinien-Empfehlungen für das Vorgehen bei den verschiedenen betroffenen Patientengruppen (nicht schwangere Frauen in der Prämenopause, Schwangere, Frauen in der Postmenopause, jüngere Männer, Diabetiker mit gut eingestellter Stoffwechsellage)

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Dyspnoe bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern

Die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) hat in den vergangenen Jahren eine zunehmende klinische Bedeutung erlangt. Dies hat mehrere Ursachen. Einerseits steigt die Zahl erwachsener Patienten mit angeborenen Herzfehlern (AHF), andererseits erreichen die Betroffenen ein höheres Lebensalter, was zu einer erhöhten Inzidenz und Schwere von Spätkomplikationen führt. Besonders prädisponierend für eine pulmonal arterielle Hypertonie sind Defekte

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Echokardiografie bei pulmonaler Hypertonie

Die Abklärung einer vermuteten pulmonalen Hypertonie (PH) basiert auf Symptomen und anamnestischen Befunden sowie der Durchführung gezielter Untersuchungen, um einerseits die Diagnose zu bestätigen und andererseits die Ätiologie und den klinischen und hämodynamischen Schweregrad der Erkrankung zu spezifizieren, was für die anschließende Therapie entscheidend ist.Die transthorakale Echokardiografie steht am Anfang des diagnostischen Algorithmus bei klinischem

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Hyperkaliämie Management – Update 2018

Die Hyperkaliämie ist eine häufige und lebensbedrohliche Elektrolytstörung bei Patienten mit chronischer Herz- und Niereninsuffizienz, die weitreichende Konsequenzen für das Therapiemanagement haben kann. Bereits innerhalb des Normbereichs leicht erhöhte Serumkaliumspiegel können bei den Betroffenen mit einer signifikant erhöhten Mortalität assoziiert sein. Ein besonders hohes Risiko für das Auftreten einer Hyperkaliämie besteht, wenn die Therapie der

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Einfluss von emotionalem Stress auf chronische Erkrankungen am Beispiel Diabetes mellitus

Eine Reihe von Studien zeigen einen kausalen Zusammenhang zwischen hohen emotionalen Stressbelastungen (ES) und chronischen Erkrankungen, so auch für Typ-2-Diabetes mellitus. Emotionaler Stress ist ein unabhängiger, klinisch relevanter Risikofaktor, der die Erkrankung sowohl auslösen, als auch deren Progredienz zusätzlich negativ beeinflussen kann. Pathophysiologisch ist das Geschehen nachvollziehbar, z. B. während und nach emotionalen Belastungen. Alltägliche

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Epilepsie und Migräne – Epidemiologie, Genetik, Pathophysiologie und Therapie

Wissenschaftlich betrachtet sind Migräne und Epilepsie chronische Anfallsleiden mit episodischen Manifestationen. Doch wo genau liegen die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede? Während sich die Inzidenzen beider Erkrankungen um den Faktor 20 unterscheiden ist ihre Komorbidität auffallend hoch. Migränepatienten haben ein hohes Epilepsierisiko und umgekehrt. Die komplexe Interaktion zwischen beiden Entitäten zeichnet sich durch unterschiedliches zeitliches Auftreten,

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