NOAKs – die Vorteile für Arzt und Patient

Durch die Einführung der neuen, oralen Antikoagulanzien hat sich das Behandlungsspektrum für Patienten mit Thromboserisiko vergrößert. Die Vorteile der Therapie mit NOAK für Arzt und Patient liegen insbesondere in der hohen Wirksamkeit und Sicherheit sowie in der wesentlich einfacheren Handhabung.

Anhand aktueller Studien und anschaulicher Fallbeispiele vermittelt die vorliegende Fortbildung einen Überblick zu den Vorteilen der NOAK im Rahmen der Prophylaxebehandlung bei nicht valvulärem Vorhofflimmern, nach stadtgehabter venöser Thromboembolie sowie bei interkurrierenden Operationen.

Aufgrund der einfacheren Anwendung und dem Wegfall regelmäßiger Laboruntersuchungen erleichtern NOAK die Behandlung einerseits, andererseits steigen die Anforderungen an die Therapietreue der Patienten. Der zweite Teil dieses Kurses widmet sich daher ausführlich den Maßnahmen zur Optimierung der Compliance, damit der Patient den bestmöglichen Nutzen einer Behandlung mit NOAKs erfährt.

Prof. Dr. med. habil. Gregor Simonis
Wir sollten die gewonnene Zeit dazu nutzen, die Patienten über die Antikoagulanzien intensiv aufzuklären.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117065070016
Gültig ab 01. Juli 2017
Zertifiziert bis 30. Juni 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Autoren Prof. Dr. med. habil. Gregor Simonis
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 20:48 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.3 (186)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Wein und Diabetes – etablierte Erkenntnisse und neuere Forschungen

Wein als Lebensstilfaktor begleitet die Menschheit seit vielen Tausend Jahren. Obwohl es ein breites Erfahrungswissen zu den vielfältigen Wirkungen des Ethanols auf den Stoffwechsel gibt, hielt die bisherige Studienlage den Kriterien einer modernen, evidenzbasierten Medizin nicht stand.

In den vergangenen Jahren wurden neue Studien zum moderaten Weinkonsum bei Menschen mit Diabetes veröffentlicht, die aufgrund ihres prospektiven und randomisierten Studiendesigns Schlussfolgerungen mit einem hohen Evidenzgrad zulassen.

Diese Untersuchungen zeigen, dass moderater Weingenuss im Rahmen einer mediterranen Ernährung im Vergleich zur Alkoholabstinenz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes nicht nur den Zucker- und Fettstoffwechsel sowie den Blutdruck, sondern auch die Mortalität günstig beeinflusst. Auch wurden erstmalig die Effekte von Rotwein und Weißwein placebokontrolliert miteinander verglichen.

Prof. Dr. med. Kristian Rett
Wir stehen bei der Betrachtung des Lebensstilfaktors „Wein“ an einer Zeitenwende!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117063000015
Gültig ab 15. Juni 2017
Zertifiziert bis 14. Juni 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Gutachter Prof. Dr. med. Kristian Rett
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 25:43 Minuten
Fortbildungspartner Deutsche Weinakademie (DWA)
Bewertung 4.2 (246)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Behandlung tumorassoziierter Thromboembolien – Update 2017

Das VTE-Risiko bei Malignompatienten ist im Vergleich zu Nichttumorpatienten um das 5- bis 10-Fache erhöht. Tumorpatienten mit einer Thrombose haben zudem schlechtere Überlebenschancen als Tumorpatienten ohne ein solches Ereignis. Dennoch wird eine routinemäßige Thromboseprophylaxe aller Tumorpatienten nicht empfohlen.

Zur oralen Antikoagulation von Tumorpatienten nach venöser Thromboembolie liegt mit der CATCH-Studie die bislang größte Untersuchung vor, bei der Malignompatienten sowohl zur Therapie als auch im Rahmen der anschließenden Rezidivprophylaxe ausschließlich niedermolekulares Heparin erhalten haben.
Dabei konnte das VTE-Rezidivrisiko gegenüber der Standardtherapie deutlich gesenkt werden, bei vergleichbarer Blutungsrate.

Entsprechend lautet die Therapieempfehlung gemäß der AWMF-Leitlinie aus dem Jahr 2015: „Tumorpatienten mit Thrombose sollen über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten mit einem niedermolekularen Heparin behandelt werden.“

Prof. Dr. med. Hanno Riess
Tumorpatienten mit einer Thrombose haben schlechtere Überlebenschancen.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117057410014
Gültig ab 22. Mai 2017
Zertifiziert bis 21. Mai 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Autoren Prof. Dr. med. Hanno Riess
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 20:28 Minuten
Fortbildungspartner LEO PHARMA GmbH
Bewertung 4.1 (227)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Aktuelle Therapie der venösen Thromboembolie (VTE) – Was ist zu beachten?

Für die Behandlung einer venösen Thromboembolie (VTE) ist zunächst eine sichere Diagnose notwendig. Wird diese gestellt muss eine sofortige Initialtherapie erfolgen, an die sich eine Erhaltungstherapie von unbestimmter Dauer anschließt.

Heute stehen neben den Vitamin-K-Antagonisten die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) zur Therapie der venösen Thromboembolie zur Verfügung. Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien und Meta-Analysen zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Substanzgruppe hinsichtlich der Behandlung und Sekundärprophylaxe tiefer Beinvenenthrombosen und Lungenembolien. Aktuelle Untersuchungen liefern wichtige neue Erkenntnisse zum Einsatz dieser Substanzen bei unterschiedlichen Patientensubgruppen.

Neben der Frage der Eignung der DOAC zur Therapie der VTE, sind die Dosierung und die Dauer der Initial- und Erhaltungstherapie von entscheidender Bedeutung für den langfristigen Therapieerfolg.

Prof. Dr. med. C. Tiefenbacher
Die frühe Antikoagulation ist entscheidend!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116099140019
Gültig ab 15. Mai 2017
Zertifiziert bis 14. Mai 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. C. Tiefenbacher
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 26:16 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.1 (844)

Update COPD: GOLD-Empfehlungen 2017 – Neue Leitlinien zu Diagnostik, Therapie, Prävention

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine verbreitete, vermeidbare, aber auch behandelbare Erkrankung, die gekennzeichnet ist durch eine persistierende Einschränkung des Atemflusses und anhaltende Atemwegsbeschwerden.

Mit dem GOLD-Update 2017 wurden nun grundlegende Änderungen hinsichtlich Diagnose, Management und Prävention der COPD veröffentlicht. Ein ganz wesentliche Änderung betrifft die Schweregradeinteilung. Die überarbeitete Vierfeldertafel klassifiziert Patienten nur noch nach Symptomen und Exazerbationshistorie (Kategorien A-D). Die Funktionsklasse wird in der GOLD-Matrix hingegen nicht mehr berücksichtigt.

Die medikamentöse Behandlung richtet sich jetzt nicht mehr nach der Einschränkung der Lungenfunktion (FEV1), sondern nach Symptomgrad und nach Exazerbationsrate. Zudem eröffnet die neue GOLD-Leitlinie Eskalationskonzepte sowie eine Deeskalation-Strategie, die das Absetzen von inhalativen Glukokortikoiden (ICS) betrifft.

Dr. med. Bernd Seese
Das GOLD-Update 2017 beinhaltet grundlegende Änderungen hinsichtlich Diagnose, Management und Prävention der COPD.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117046110014
Gültig ab 01. April 2017
Zertifiziert bis 31. März 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Autoren CA Dr. med. Bernd Seese
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 33:37 Minuten
Fortbildungspartner Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken
Bewertung 4.3 (502)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Differenzialdiagnostik bei unklarer Dyspnoe – Update 2016

Die Dyspnoe kann als akutes Ereignis auftreten oder in chronischer Form vorliegen. Insbesondere die chronische Atemnot stellt oftmals eine große diagnostische Herausforderung dar. Zahlreiche potenzielle Ursachen sind möglich: pulmonale, kardiale, hämatologisch-metabolisch und weitere mehr.

Ein besonderes Augenmerk dieser Fortbildung liegt auf der Differenzialdiagnose der pulmonalen Hypertonie im Allgemeinen und der der PAH und der CTEPH im Besonderen. Anhand eines klinischen Falles werden die wichtigsten diagnostischen Verfahren vorgestellt. Dabei wird aktuelles Leitlinienwissen ergänzt durch Empfehlungen für ein praktisches Vorgehen für Nichtkardiologen und Hausärzte.

Hinweise auf typische Symptome, Risikofaktoren und Risikogruppen sowie Tipps zum gezielten Einsatz allgemein verfügbarer diagnostischer Methoden sollen dazu beitragen, betroffene Patienten früher zu diagnostizieren und somit deren Prognose zu verbessern.

Prof. Dr. Stephan Rosenkranz
Eine frühe Diagnose der PAH ist essentiell für die betroffenen Patienten.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116091910047
Gültig ab 01. November 2016
Zertifiziert bis 31. Oktober 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 4 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Referent Prof. Dr. Stephan Rosenkranz, Köln
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 43:03 Minuten
Fortbildungspartner MSD Sharp & Dohme GmbH
Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH
Bewertung 4.2 (1154)

Detektion von Vorhofflimmern – Antikoagulation bei ESUS?

Bei Patienten mit kryptogenem Schlaganfall besteht ein hohes Rezidivrisiko, insbesondere bei unerkanntem Vorhof-flimmern. Eine zielführende Sekundär-Prävention erfordert daher möglichst umfassende Anstrengungen zur Detek-tion dieser Herzrhythmusstörung. Die hierfür am besten geeigneten diagnostischen Verfahren sind auf der Stroke-Unit andere als in der darauf folgenden, ambulanten Phase.

Nicht zuletzt für die Schlaganfall-Prävention wird der klinische Nutzen des Begriffs „kryptogener Schlaganfall“ als problematisch angesehen. Dieser geht auf eine veraltete, in sich bereits kryptische Definition aus den 1990er Jahren zurück.

Das Konstrukt des Embolic Stroke of Undetermined Source (ESUS) bietet erstmals klare Kriterien zur Diagnose und Diagnostik nach Schlaganfall unbekannter Genese. Welche Empfehlungen sich hieraus für die Sekundärprävention ergeben und ob künftig der Antikoagulation der Vorzug gegenüber einer Thrombozytenaggregationshemmung gegeben wird ist Gegenstand aktueller Studien zum Einsatz der neuen, oralen Antikoagulanzien (NOAKs) bei ESUS.

Prof. Dr. Roland Veltkamp
Die meisten kryptogenen Schlaganfälle sind thrombembolischer Genese!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116084980015
Gültig ab 01. November 2016
Zertifiziert bis 31. Oktober 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. R. Veltkamp
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 25:25 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.2 (1184)

UPDATE: Diabetes und Multimorbidität – Teil 2

Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die neben möglichen Folgeschäden weitere Krankheitsrisiken beinhaltet. Zu den sogenannten diabetesassoziierten Erkrankungen zählen unter anderem Krebserkrankungen bei Typ-2-Diabetikern. Dickdarm- und Pankreaskarzinome sowie Leberkrebs treten bei Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. Auch Demenz und Parodontitis tritt bei Typ-2-Diabetikern öfter auf. Typ-1-Diabetiker sind wiederum vermehrt von Zöliakie und Erkrankungen der Schilddrüse betroffen. Bekannt ist auch ein Zusammenhang mit COPD und den bei dieser chronischen Lungenerkrankung eingesetzten inhalativen Glukokortikoiden.

Im vorliegenden zweiten Teil der Schulung werden die Zusammenhänge zwischen Diabetes und assoziierten Erkrankungen aufgezeigt und Risikofaktoren benannt. Die Teilnehmer erhalten Hinweise und Empfehlungen zur Früherkennung und Prävention bzw. zur Behandlung wichtiger, mit Diabetes assoziierten Erkrankungen.

Diabetes und Multimodbidität Teil 2
Dr. H. Alawi, Dr. M. Böhmer, Dr. T. Behnke, DB A. Krenzel
Übergewicht und Adipositas gilt als häufigste Ursache für ein metabolisches Syndrom.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116084950018
Gültig ab 10. Oktober 2016
Zertifiziert bis 09. Oktober 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Anerkannt von VDBD
VDBD-Punkte bis zu 1,5 Punkte
Zielgruppe Ärzte, Diabetesberater
Autoren Dr. H. Alawi, Dr. M. Böhmer, Dr. T. Behnke, A. Krenzel
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag
Spieldauer 25:07 Minuten
Fortbildungspartner Ascensia Diabetes Care
Bewertung 4.3 (936)

UPDATE: Diabetes und Multimorbidität – Teil 1

In Deutschland sind Übergewicht und Diabetes weiter auf dem Vormarsch. Bei der Mehrzahl der Betroffenen geht der Diabetes mit weiteren Stoffwechselstörungen einher, die als Metabolisches Syndrom bezeichnet werden. Ein längerfristig unbehandelter oder schlecht eingestellter Diabetes kann zum Auftreten von Folgekomplikationen beitragen.

Im vorliegenden ersten Teil der Fortbildung werden neben neuesten epidemiologischen Daten die Risikofaktoren für die Entstehung eines Diabetes beleuchtet. Besonderes Augenmerk gilt den Folgeerkrankungen Retinopathie, Niereninsuffizienz, Neuropathie, Gastroparese, diabetisches Fußsyndrom, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Es werden aktuelle Parameter für ein Diabetes-Screening sowie leitliniengerechte Zielwerte für Blutzucker, Triglyzeride, Cholesterin und Blutdruck vorgestellt. Teilnehmer erhalten praktische Tipps und Empfehlungen zur Behandlung des metabolischen Syndroms sowie zur Früherkennung und Vermeidung von Diabetes Folgeerkrankungen.

Diabetes und Multimodbidität Teil-1
Dr. H. Alawi, Dr. M. Böhmer, Dr. T. Behnke, DB A. Krenzel
Übergewicht und Adipositas gilt als häufigste Ursache für ein metabolisches Syndrom.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116080070019
Gültig ab 15. September 2016
Zertifiziert bis 14. September 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Anerkannt von VDBD
VDBD-Punkte bis zu 1,5 Punkte
Zielgruppe Ärzte, Diabetesberater
Autoren Dr. H. Alawi, Dr. M. Böhmer, Dr. T. Behnke, A. Krenzel
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag
Spieldauer 32:15 Minuten
Fortbildungspartner Ascensia Diabetes Care
Bewertung 4.4 (1216)

Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern – Haben sich die NOAKs schon durchgesetzt?

Die aktuellen Leitlinien empfehlen NOAKs als First-Line-Therapie zur Schlaganfallprophylaxe bei nicht valvulärem Vorhofflimmern.

Ob sich die positiven Ergebnisse der großen Zulassungsstudien im Praxisalltag bestätigen, wie die NOAK in der realen Welt tatsächlich eingesetzt werden und welchen Stellenwert die Vitamin-K-Antagonisten (noch) haben ist Gegenstand der aktuellen Versorgungsforschung.

Auswertungen des Garfield-Registers und des Dresdner NOAK-Registers zeigen, das NOAKs gegenüber den Vitamin-K-Antagonisten bei Neueinstellungen bereits eindeutig bevorzugt werden. Allerdings werden zum Teil niedrigere Wirkstärken verordnet, als es die Leitlinien empfehlen.

Durch eine bessere Kenntnis der Kriterien zur Dosisreduktion von NOAKs kann deren zielgerichteter Einsatz optimiert und die Prognose der Patienten weiter verbessert werden.

Prof. Dr. Hendrik Bonnemeier
In der normalen Praxis identifizieren wir so gut wie keinen Patienten mit einem CHA2DS2-VASc Score von NULL und nur wenige mit einem Score von Eins.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116069150014
Gültig ab 01. September 2016
Zertifiziert bis 30. August 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. H. Bonnemeier, Kiel
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 26:24 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4 (793)

Orale Antikoagulation bei nvVHF – Wie ist die aktuelle Versorgungssituation – Was bleibt zu verbessern?

Obwohl sich die Versorgung von Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern insgesamt deutlich verbessert hat, bestehen weiterhin Defizite sowohl hinsichtlich der Diagnostik als auch bei der Therapie.
Im Rahmen dieser Fortbildung werden zwei Quellen herangezogen, welche die aktuelle Versorgungssituation detailliert darstellen: Das „Weißbuch Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern“, welches die deutsche Versorgungssituation interdisziplinär beleuchtet und das Garfield-Register, welches einen Einblick in die Versorgungsrealität und deren Verlauf in den Jahren 2010 bis 2015, sowohl für Deutschland als auch für die übrige Welt, ermöglicht.

Eine Verbesserung der Versorgung zeigt sich insbesondere durch Abnahme der mit Thrombozytenaggregationshemmern therapierten Patienten, Zunahme der Patienten mit oraler Antikoagulationstherapie und vermehrter Nutzung von NOAKs. Optimierungsbedarf gibt es hingegen bei der risikoadaptierten Anwendung der oralen Antikoagulanzien.

Prof. Dr. Harald Darius, Berlin
Ein besonderes Augenmerk der Novelle galt der richtigen Dosierung.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116069140015
Gültig ab 01. August 2016
Zertifiziert bis 31. Juli 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. H. Darius, Berlin
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 24:49 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.1 (703)

Leitliniengerechte Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und TIA

Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 260.000 Menschen zum ersten Mal oder wiederholt einen Schlaganfall. Zwar überleben ihn immer mehr Menschen – das Risiko für einen weiteren Schlaganfall steigt nach einem ersten aber deutlich: 10 Prozent dieser Patienten erleiden noch im gleichen Jahr einen weiteren Schlaganfall. Gezielte Prävention kann die Risikofaktoren reduzieren.

Aus diesem Grund haben die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) federführend die erste S3-Leitlinie „Sekundärprophylaxe ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke“ entwickelt.

eTutor
eTutor
Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland mehr als 260.000 Schlaganfälle!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116084970016
Gültig ab 01. Dezember 2016
Zertifiziert bis 30. November 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Autor J.H. Wiedemann
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 15:25 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Review durch Dr. Anton Rausch, Bedburg
Bewertung 4.3 (1562)

Praktische Anwendung von NOAKs – EHRA-Guideline Update 2015

Zahlreiche Publikationen der letzten Jahre, darunter Meta- und Subgruppenanalysen der NOAK-Zulassungsstudien - konnten die Vorteile der NOAKs gegenüber den Vitamin-K-Antagonisten weiter untermauern. Weder das Alter noch eine moderat eingeschränkte Nierenfunktion sprechen gegen eine Therapie mit einem neuen oralen Antikoagulans.
Die im Jahr 2013 erstmals vorgestellten EHRA-Guidelines zum praktischen Umgang mit den Neuen Oralen Antikoagulanzien haben sich bewährt und wurden aufgrund der neuen Erkenntnisse jetzt aktualisiert.

Doch in wie weit werden die Empfehlungen in der Praxis bereits umgesetzt und welche Defizite bestehen weiterhin? Eine Analyse prospektiv erhobener Daten zeigt, dass Patienten in Deutschland zurückhaltender behandelt werden und niedrigere NOAK-Dosierungen erhalten, als in den EHRA-Empfehlungen und Fachinformationen vorgesehen sind.

Prof. Dr. Matthias Antz, Oldenburg
Ein besonderes Augenmerk der Novelle galt der richtigen Dosierung.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117066980015
Gültig ab 01. Juli 2017
Zertifiziert bis 30. Juni 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. M. Antz, Oldenburg
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 22:11 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.1 (652)

Pathophysiologie der Adipositas

Übergewicht hat sich in den vergangenen 30 Jahren zu einer Pandemie entwickelt. In Deutschland ist heute bereits jeder vierte Erwachsene adipös. Diese Fortbildung beleuchtet die wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Adipositas. Jenseits von Lifestyle und Ernährung werden Einflussgrößen wie Genetik, Fettverteilungsstörungen und intestinales Mikrobiom, aber auch perinatale, sozioökonomische und psychogene Determinanten diskutiert.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Regulation des Energiestoffwechsels und der Frage, wie es zu einem Ungleichgewicht in der Energiebilanz zwischen den eingenommenen und den verbrauchten Kalorien kommt und welchen Einfluß unsere adipogenen Lebensbedingungen auf die Entstehung und Verbreitung von Adipositas haben.

CA. Dr. med. Bernd Seese
Die globale Adipositas Epidemie ist eigentlich ein Paradoxon.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117063280013
Gültig ab 20. Juni 2017
Zertifiziert bis 19. Juni 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Referent CA Dr. med Bernd Seese
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 26:16 Minuten
Fortbildungspartner Thoraxzentrum Bezirk Unterfranken
Bewertung 4.4 (1158)

Der Vorhofflimmerpatient mit eingeschränkter Nierenfunktion

Schätzungsweise ein Drittel aller über 65-jährigen leidet an einer mittelschweren Niereninsuffizienz. Die glomuläre Filtrationsrate - kurz GFR - der Betroffenen liegt unter 60 ml/min. Studien haben gezeigt, dass Niereninsuffizienz mit einem erhöhten Embolie-Risiko und einem erhöhten Blutungsrisiko einhergeht. Diese Patienten bedürfen daher einer besonderen Aufmerksamkeit.

Während bei Patienten mit einer GFR von unter 15 ml/min jede Antikoagulation als individueller Heilversuch einzustufen ist, stellen bei einer GFR von 30-59 ml/min die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAKs) mittlerweile eine Therapieoption zu Vitamin-K-Antagonisten dar.

Die vorliegende Schulung stellt das therapeutische Vorgehen bei Vorhofflimmer-Patienten mit a) prä-terminaler und b) mittelschwerer Niereninsuffizienz anhand aktueller Studienergebnisse und gültiger Leitlinien dar. Kursteilnehmern bietet sich dabei die Möglichkeit zur Interaktion. In einem Quizz kann das eigene Vorgehen mit dem einer Teilnehmerpanels vergleichen werden.

Prof. Dr. Gregor Simonis
Bei mittelschwerer Niereninsuffizienz profitieren die Patienten von DOAKs genauso wie die anderen Patienten!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116069170012
Gültig ab 01. August 2016
Zertifiziert bis 31. Juli 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. Gregor Simonis
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 25:30 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.3 (1109)

Insulinpumpentherapie – von den Anfängen bis zur Gegenwart

Die Geschichte der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) reicht bis ins Jahr 1960 zurück. Seit den 80er Jahren stehen die ersten kommerziellen Insulinpumpen zur Verfügung. Seitdem hat sich die Technik rasant weiter entwickelt. Dennoch sind nach wie vor viele Forscher-Träume unerreicht.

Heute erhalten in Deutschland annähernd 80% aller Kleinkinder mit Typ-1 Diabetes eine Insulinpumpe.
Wichtige Neuerungen auf dem Weg zum Closed Loop waren die Einführung der LGS-Funktion (Low Glucose Suspend = Insulinzufuhr mit Schwellenwertunterbrechung) und zuletzt die Möglichkeit der prädiktiven Hypoglykämieabschaltung.

Voraussetzung für das Funktionieren eines CGM-Systems ist dessen präzise Kalibrierung. Blutzuckermessgeräte sollten daher die neue ISO-Norm 15197:2013 erfüllen, da ungenaue Messungen sonst zu Insulin-Dosierungsfehlern führen können.

Prof. Dr. med. Thomas Danne, Hannover
Eine schwere nächtliche Unterzuckerung wird mit einer LGS-Unterbrechung verhindert!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117065090014
Gültig ab 1. Juli 2017
Zertifiziert bis 30. Juni 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Referent Prof. Dr. Thomas Danne, Hannover
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Webcast
Spieldauer 19:00 Minuten
Fortbildungspartner Medtronic GmbH 
Ascensia Diabetes Care
Bewertung 4.2 (501)

Psychologische Aspekte bei der Auswahl von Pumpe und Messsystem – Was sind die Motive aus Patientensicht?

Was motiviert Patienten mit Diabetes? Die Erwartungen von Menschen mit Diabetes an eine kontinuierliche Glukosemessung (CGM) sind individuell und hängen maßgeblich ab von der kognitiven Kapazität, Stressstabilität, Selbststeuerung, kritischen Lebensereignissen und der sozialen Unterstützung ab.

Studien haben gezeigt, dass es eindeutige Prädiktoren für den Nutzen der neuer Technologien gibt. Auf der Grundlage der existierenden Evidenz erscheint eine Real-Time CGM angemessen für motivierte Kinder und junge Leute aller Altersklassen – vorausgesetzt, es ist eine angemessene Unterstützung durch erfahrenes Personal gegeben.

Integrierte Technologien (CSII – CGM – Closed-loop System) mit präzisen Glukosemessungen (Blutglukose & CGM) und Insulindosierungen geben Vertrauen und Sicherheit. Verbunden mit einer strukturierten, alltagsorientierten Schulung und multiprofessioneller Begleitung können sie die Lebensqualität und Stoffwechselparameter von Menschen mit Typ 1 Diabetes aller Altersgruppen verbessern.

Prof. Dr. Karin Lange, Hannover
Was Patienten wirklich brauchen sind Erfolgserlebnisse!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117065080015
Gültig ab 1. Juli 2017
Zertifiziert bis 30. Juni 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie I)
Zielgruppe Ärzte
Referent Prof. Dr. Karin Lange, Hannover
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Webcast
Spieldauer 28:30 Minuten
Fortbildungspartner Medtronic GmbH 
Ascensia Diabetes Care
Bewertung 3.9 (393)

Praktische Anwendung von NOAKs bei Patienten mit Vorhofflimmern – Ein EHRA-Guideline Update

Die im Jahr 2013 erstmals vorgestellten EHRA-Guidelines zum praktischen Umgang mit den Neuen Oralen Antikoagulantien haben sich bewährt und werden derzeit weiter entwickelt.

In wie weit die Empfehlungen in der Praxis umgesetzt werden und welche Defizite bestehen, konnte eine aktuelle Auswertung des Garfield-Registers darlegen. Die Daten zeigen, dass einerseits Niedrigrisiko-Patienten übertherapiert werden, andererseits Patienten mit einem CH2AD2S-VASc-Score von 2 und mehr keine Antikoagulation erhalten.

Zahlreiche weitere Publikationen der letzten beiden Jahren, darunter Meta- und Subgruppenanalysen der NOAK-Zulassungsstudien - konnten die Vorteile der NOAKs gegenüber den Vitamin-K-Antagonisten weiter untermauern. Weder das Alter noch eine moderat eingeschränkte Nierenfunktion sprechen gegen eine Therapie mit einem neuen oralen Antikoagulans.

Prof. Dr. Matthias Antz
Die Bezeichnung 'NOAK' steht künftig für 'Nicht Vitamin-K-Antagonisten Antikoagulanzien'.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116077910011
Gültig ab 01. September 2016
Zertifiziert bis 31. August 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 3 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. Matthias Antz
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 25:30 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.3 (929)

Gestationsdiabetes: Diagnostik, Therapie, Nachsorge

Gestationsdiabetes (GDM) ist eine Glukosetoleranzstörung, die erstmals mit einem 75-g-oGTT in der Schwangerschaft diagnostiziert wird. In Deutschland wurden im Jahr 2013 mehr als 29.000 Fälle registriert, Tendenz steigend.

Bei der Therapie des GDM steht zunächst die angstabbauende sachgerechte Information und Beratung der Schwangeren im Mittelpunkt. Sie wird danach in die Blutzucker-Selbstkontrolle eingewiesen und erhält neben einer Ernährungsberatung auch Hinweise zu den Vorteilen körperlicher Bewegung und zur allgemeinen Lebensführung in der Schwangerschaft.

Nach einem GDM entwickeln ca. 50% der Frauen innerhalb von 8-10 Jahren einen manifesten Typ-2-Diabetes. Durch eine intensive Lebensstil-Modifikation kann das Diabetes-Risiko deutlich gesenkt werden.

Dr. med. Helmut Kleinwechter
Lebensstil-Veränderungen senken das Diabetesrisiko
in 3 Jahren um 50%!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117056040010
Gültig ab 15. Mai 2017
Zertifiziert bis 14. Mai 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 3 Punkte (Kategorie I)
Anerkannt von VDBD
VDBD-Punkte bis zu 1,5 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Referent Dr.med. H. Kleinwechter, Kiel
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp eTutorial
Spieldauer 53:00 Minuten
Fortbildungspartner Ascensia Diabetes Care
Bewertung 4.2 (751)

Dem Diabetes davonlaufen

Bewegung ist eines der stärksten und effektivsten Instrumente zur Prävention chronischer Erkrankungen und bietet die optimale Chance, dass der Patient sie sich selbst verschreiben, selbst dosieren und selbst realisieren kann.Pathophysiologisch bewirkt Bewegung eine Verbesserung der Insulinresistenz und Abnahme der chronischen Inflammation, sowie eine Verbesserung nahezu aller Risikofaktoren chronischer Erkrankungen.

Alltagsaktivität ist die Präventionsmaßnahme des 21. Jahrhunderts und sollte Einzug halten in unseren Alltag, in die Politik und auch in die Medizin. Wie dieses umzusetzen ist und wie einfach, aber auch kompliziert dieses manchmal sein kann, wird Bestandteil des Vortrags sein, aber auch Hintergründe, Pathophysiologie und Potential zwischen Bewegung und Sport.

Prof. Dr. Peter E.H. Schwarz, Dresden
Unter Stress degeneriert das Gehirn!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709117056050019
Gültig ab 15. Mai 2017
Zertifiziert bis 14. Mai 2018
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 3 Punkte (Kategorie I)
Anerkannt von VDBD
VDBD-Punkte bis zu 1,5 Punkte
Zielgruppe Ärzte, Diabetesberater
Referent Prof. Dr. Peter E.H. Schwarz, Dresden
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Webcast
Spieldauer 56:00 Minuten
Fortbildungspartner Ascensia Diabetes Care
Bewertung 4.3 (469)

Management der venösen Thromboembolie – Was sagt die neue S2-Leitlinie?

Die venöse Thromboembolie (VTE) ist eine häufige und relevante Gefäßerkrankung, die mit einer beträchtlichen Morbidität und Mortalität einhergeht. Eine zielorientierte rationale Diagnostik auf Basis klinischer Wahrscheinlichkeiten, serologischer und bildgebender Verfahren ermöglicht eine sofortige Therapie, die die Häufigkeit und Schwere der akuten und chronischen Komplikationen deutlich reduzieren kann.
Die im Herbst 2015 aktualisierte S2-Leitlinie empfiehlt, sofort nach Diagnosestellung mit einer therapeutischen Antikoagulation zu beginnen. Zur Initialbehandlung werden neben niedermolekularen Heparinen und Fondaparinux erstmals die direkten oralen Antikoagulanzien Rivaroxaban und Apixaban empfohlen.
Auch in der Sekundärprophylaxe bieten die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) eine Alternative zur überlappenden Therapie aus Heparin und einem VKA und eröffnen aufgrund ihres günstigen Sicherheitsprofils neue Perspektiven für eine verlängerte Erhaltungstherapie.

Dr. Jirat
Die DOACs verfügen im allgemeinem über die erwünschten Eigenschaften eines „idealen Antikoagulans“

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116054930016
Gültig ab 01. Jun. 2016
Zertifiziert bis 31. Mai 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte abgelaufen
Zielgruppe Ärzte
Autor Dr. med. S. Jirát, Bonn
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 27:54 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH (2016)
Bewertung 4.3 (1128)

Einfluss von emotionalem Stress auf chronische Erkrankungen am Beispiel Diabetes mellitus

Eine Reihe von Studien zeigen einen kausalen Zusammenhang zwischen hohen emotionalen Stressbelastungen (ES) und chronischen Erkrankungen wie auch Typ-2-Diabetes mellitus. Es handelt sich um einen unabhängigen, klinisch relevanten Risikofaktor. „Emotionaler Stress“ kann Diabetes mellitus (Typ-2) sowohl auslösen als auch die Progredienz der Erkrankung zusätzlich negativ beeinflussen.

Pathophysiologisch ist das Geschehen nachvollziehbar, z. B. während und nach emotionalen Belastungen. Alltägliche Ereignisse, wie ärgern, grübeln oder negativ denken, wirken sich auf den gesundheitlichen Status aus.

Für die hausärztliche Praxis eignen sich insbesondere für chronisch kranke Patienten nicht-invasive Screenings und Diagnostikmethoden, die durch valide und reproduzierbare Messungen zur Erhebung des individuellen Stresslevel-Status beitragen.

Dr. rer. nat. Albert Lichtenthal
Unter Stress degeneriert das Gehirn!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116083680012
Gültig ab 22. September 2016
Zertifiziert bis 21. September 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte bis zu 4 Punkte
Anerkannt von VDBD
VDBD-Punkte bis zu 1,5 Punkte
Zielgruppe Ärzte
Referent Dr. rer. nat. A. Lichtenthal, Berlin
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Webcast
Spieldauer 43:30 Minuten
Fortbildungspartner Ascensia Diabetes Care
Bewertung 4.2 (326)

Orales Management venöser Thromboembolien

Die venöse Thromboembolie (VTE) ist eine häufige Erkrankung, die mit einer beträchtlichen Morbidität und Mortalität einhergeht. Ihre beiden Manifestationen: Die tiefe Venenthrombose (TVT) und die Lungenembolie (LE) werden zwar als Ausprägungen der gleichen Erkrankung angesehen, unterscheiden sich jedoch in einigen Risikofaktoren. Daher ist ein differenziertes Vorgehen bei der Prophylaxe erforderlich.

Die Leitlinien empfehlen, in der Akutphase niedermolekulares Heparin oder Fondaparinux subkutan zu geben. Parallel soll die Sekundärprophylaxe mit Vitamin-K-Antagonisten (INR-Zielbereich zwischen 2,0 und 3,0) begonnen werden. Dieses Vorgehen wird auch als „Bridging“ bezeichnet. Die derzeitige Strategie kann die Rezidivrate zwar drastisch senken, jedoch steigt das Blutungsrisiko deutlich an. Alternativen zur überlappenden dualen Therapie mit VKA bieten vier neue orale Antikoagulantien – abgekürzt NOAK.

Im folgenden werden die aktuelle Vorgehensweise und die neuen Strategien näher erläutert.

Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Mainz
Die verlängerte Antikoagulation nach VTE wird eine immer attraktivere Option!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116023000016
Gültig ab 01. Feb. 2016
Zertifiziert bis 31. Jan. 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte abgelaufen
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. S. Konstantinides
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 19:25 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.2 (1012)

Leitliniengerechte Behandlung der Lungenembolie – ESC-Update 2014

Die Europäische Kardiologische Fachgesellschaft (ESC) hat mit Unterstützung der Pneumologischen Fachgesellschaft (ERS) im August 2014 eine neue Leitlinie zum Management der akuten Lungenembolie veröffentlicht.

Die vorliegende Fortbildung beleuchtet die wichtigsten Neuerungen hinsichtlich der Risikostratifizierung und der risikoadaptierten Diagnostik und Therapie von Patienten mit Lungenembolie. Diese betreffen unter anderem die Indikation zur Thrombolyse bei normotensiven Patienten mit „intermediärem“ Risiko, den Einsatz der NOAKs zur Therapie und (verlängerten) Sekundärprophylaxe, dem Stellenwert von ASS zur verlängerten Sekundärprophylaxe, die Sekundärpophylaxe bei Tumorpatienten sowie der ambulanten Behandlung von Patienten mit „niedrigem“ Risiko.

Ergänzt werden die neuen Empfehlungen durch einen Überblick der aktuellen klinischen Studienlage zur Therapie und die Sekundärprävention der Lungenembolie.

Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Mainz
Die ambulante Behandlung der Lungenembolie ist möglicherweise eine machbare und sichere Option!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709116022990019
Gültig ab 01. Feb. 2016
Zertifiziert bis 31. Jan. 2017
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte abgelaufen
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. S. Konstantinides
Redaktion cme-verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 24:48 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.3 (1317)

Vorhofflimmern diagnostizieren: Wann – Wer – Wie

Unter Vorhofflimmern leiden etwa zwei Prozent der deutschen Bevölkerung – mit steigender Tendenz. Die Erkrankung mit einem Lebenszeitrisiko von circa 25 Prozent betrifft überwiegend ältere Menschen. Da Vorhofflimmern häufig asymptomatisch verläuft, empfehlen die aktuellen ESC-Leitlinien bei allen Patienten über 65 Jahren ein gelegentliches Screening mittels Palpation des Pulses und Ruhe-EKG. Wiederholte und/oder längere EKG-Aufzeichnungen können die VHF-Diagnoserate deutlich erhöhen. Welche Verfahren es neben dem Goldstandard Langzeit-EKG gibt, Vorhofflimmern zuverlässig festzustellen und welche Diagnosestrategien besonders erfolgversprechend sind, beschreiben die nachfolgenden Kapitel.

Suchen Sie nach stummem Vorhofflimmern!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709115099640010
Gültig ab 15. Dez. 2015
Zertifiziert bis 14. Dez. 2016
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte abgelaufen
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. Paulus Kirchhof
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 16:33 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.1 (1184)

Schlaganfall-Prophylaxe bei Vorhofflimmern – VKAs oder NOAKs

Vorhofflimmern gilt als häufigste Herzrhythmusstörung und der Schlaganfall als gefürchtete Folge. Vitamin-K-Antagonisten haben seit Jahren einen festen Stellenwert in der Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls. Dennoch ist ihr Einsatz nicht unproblematisch. Eine stabile INR-Einstellung zwischen 2-3 ist essentiell für den Erfolg der Therapie. Eine wichtige Kenngröße für die Qualität der VKA-Therapie ist der prozentuale Anteil der Zeit, in der die INR im empfohlenen Bereich liegt. Die sogenannte. „Time in Therapeutic Range“ (TTR) sollte mindestens 70% betragen. Trotz regelmäßiger Gerinnungskontrollen wird dieser Zielwert häufig unterschritten, auch in Deutschland.

In den letzten Jahren wurden neue orale Antikoagulanzien mit verbessertem Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil und einfacherer Handhabung entwickelt. Die sogenannten NOAK werden in den aktuellen Leitlinien der ESC und DGK bereits ausdrücklich empfohlen. In einer aktuellen Meta-Analyse wurden die Phase-3-Sudienergebnisse aller vier neuen oralen Antikoagulanzien jetzt erstmalig ausgewertet.

Prof. Dr. Hendrik Bonnemeier
Seien Sie kein Dr. No, seinen Sie vielleicht ein Dr. NOAK

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709115099650019
Gültig ab 15. Dez. 2015
Zertifiziert bis 14. Dez. 2016
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte abgelaufen
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. H. Bonnemeier
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 16:28 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 3.9 (858)

Leitliniengerechte Antikoagulation bei Patienten mit Vorhofflimmern in nur 5 Schritten

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und der Schlaganfall eine gefürchtete Folge. Die Vermeidung dieser Folgen ist das wesentliche Therapieziel bei der Behandlung von Vorhofflimmern. Da Vorhofflimmern häufig asymptomatisch verläuft, wird gemäß der aktuellen ESC-Leitlinie ein gelegentliches Screening bei allen Patienten über 65 Jahren empfohlen.
Die aktuelle Behandlungsstrategie geht davon aus, dass fast alle Vorhofflimmer-Patienten von einer oralen Antikoagulation profitieren, und lediglich Patienten mit „wirklich niedrigem Risiko“ keine antithrombotische Therapie benötigen.

eTutor
Vorhofflimmern verläuft häufig asymptomatisch und die erste Manifestation dieser Herzrhythmuserkrankung ist dann der Schlaganfall.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709115029540017
Gültig ab 15. Feb. 2015
Zertifiziert bis 14. Feb. 2016
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte abgelaufen
Zielgruppe Ärzte
Autor J.H. Wiedemann
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Spieldauer 17:04 Minuten
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Gutachter
Dr. Anton Rausch, Bedburg
Bewertung 4.2 (1453)