Update Therapieoptionen bei nicht infektiöser Uveitis

Etwa 400.000 Menschen – vorwiegend im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 50 Jahren – sind in Deutschland von einer Uveitis betroffen. Die Auswirkungen auf das Sehvermögen können, auch infolge von Komplikationen wie Glaukom, Katarakt, Makulaödem oder Synechien, dramatisch sein. In Deutschland gilt die Uveitis als vierthäufigste Erblindungsursache.

Ziel muss es daher sein, eine Uveitis und mögliche assoziierte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und umgehend einer konsequenten Therapie zuzuführen. Da es sich um eine sehr heterogene Gruppe von Erkrankungen mit erheblichen Variationen hinsichtlich Ursache, Lokalisation, Verlaufsform und Schweregrad der Entzündung handelt, ist eine möglichst exakte Klassifikation der Uveitis wesentlich. Vor der Therapieplanung ist es zudem anamnestisch wichtig, eine infektiöse Genese der Erkrankung im Vorfeld sicher auszuschließen.

Erfahren Sie hier, nach welchen Aspekten eine Uveitis klassifiziert werden sollte und wie nicht infektiöse Uveitiden leitliniengerecht gemäß einem mehrstufigen Therapieschema behandelt werden. Lernen Sie die wesentlichen Ergebnisse der Zulassungsstudien des Fluocinolonacetonid-Implantates ebenso kennen wie wichtige Patientengruppen, die von dieser neu zugelassenen Therapieoption profitieren können.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120066740017
Zeiltraum 29.08.2020 - 28.08.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Uwe Pleyer, FEBO
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Lernmaterial Vortrag (31:57 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Alimera Sciences Ophthalmologie GmbH
Bewertung 4.4 (139)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 2

In Deutschland sind rund eine Million Menschen am Glaukom erkrankt – mit steigender Tendenz. Wirkungsvolle Therapien stehen zur Verfügung, um den Betroffenen möglichst langfristig eine gute Seh- und Lebensqualität zu erhalten. Allerdings ist – nach einer exakten Therapieplanung, die im ersten Teil dieser Fortbildung erläutert wurde – unbedingt auf deren dauerhaft konsequente Umsetzung zu achten. Dabei spielt die Verträglichkeit der Therapie eine maßgebliche Rolle. Zudem sollte der Therapieerfolg regelmäßig kontrolliert und die Therapie gegebenenfalls angepasst werden.

Erfahren Sie in dieser Fortbildung, welche Faktoren eine konsequente Anwendung der medikamentösen Glaukomtherapie gefährden können, welche Bedeutung eine gute Verträglichkeit der Therapie für die Adhärenz hat und welche Maßnahmen zu einem effektiven Glaukommanagement im Praxisalltag beitragen.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120058610012
Zeiltraum 08.06.2020 - 07.06.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Carl Erb
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (41:22 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Santen GmbH
Bewertung 4.4 (230)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

State of the Art – Versorgung Ihrer IVOM-Patienten – Beeinflusst COVID-19 die Patientenversorgung?

Wie gut funktioniert die Versorgung von IVOM-Patienten in diesen turbulenten Zeiten? Der Umgang mit der COVID-19-Pandemie erfordert täglich eine große Flexibilität bei der Versorgung unserer Patienten.

In dieser Online-Fortbildung steht die IVOM-Behandlung Ihrer Patienten im Fokus. Diese Patienten gehören zur Risikogruppe für eine schwere Covid-19-Erkrankung, haben aber auch ein großes Risiko, bei einer Unterbrechung der Behandlung bleibende Visusverschlechterungen zu erleiden.

Der Kurs soll einen Überblick darüber geben, welche Faktoren zu einer guten Patientenversorgung beitragen und wie die Adhärenz der Patienten verbessert werden kann.

Prof. Dr. med. Albrecht Lommatzsch
IVOM-Patienten gehören zur Risikogruppe für eine schwere Covid-19-Erkrankung!

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120060790018
Zeiltraum 24.06.2020 - 23.06.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 3 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Albrecht Lommatzsch
Prof. Ines Lanzl
Prof. Focke Ziemssen
Prof. Matus Rehak
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Live-Webinar (Aufzeichnung)
Lernmaterial Vorträge (ca. 100 Min.), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.3 (332)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Einfluss des Homocysteins auf die altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Nach wie vor ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) eine der Hauptursachen für den Verlust des Sehvermögens. Derzeit sind etwa 10 bis 13 % der über 65-Jährigen von einer AMD betroffen,
ein weiterer Anstieg der Fallzahlen ist in den nächsten Jahren zu erwarten. Im Gegensatz zur exsudativen AMD steht für die trockene AMD, die immerhin über 80 % aller AMD-Fälle ausmacht, bislang noch keine medikamentöse Therapie zur Verfügung. Allerdings liefern verschiedene Studien Hinweise darauf, dass eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen und Antioxidantien die Progredienz der Erkrankung verlangsamen kann.

Erfahren Sie in dieser Fortbildung, welche Rolle der Homocysteinplasmaspiegel für den Verlauf einer AMD spielen kann, wie dieser durch Versorgung mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure beeinflusst werden kann und welche Patienten von einer entsprechenden Supplementierung profitieren können.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120059500014
Zeiltraum 15.06.2020 - 14.06.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Univ.-Prof. Dr. med. Anselm G.M. Jünemann
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Lernmaterial Vortrag (28:41 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Dr. Gerhard Mann chem.-pharm. Fabrik GmbH
Bewertung 4.4 (405)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Die Bedeutung von Flüssigkeitskompartimenten bei Netzhauterkrankungen

Seit Einführung der Anti-VEGF-Therapie (VEGF: Vascular Endothelial Growth Factor) hat sich die Zahl der Erblindungen bzw. Sehbehinderungen infolge einer neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) erheblich reduziert. Bei der Therapiesteuerung spielen morphologische Parameter eine wichtige Rolle, da mit ihnen der Bedarf zur Wiederbehandlung frühzeitiger erkannt werden kann als anhand von Visusminderung. Bestehende Daten weisen nun darauf hin, dass Flüssigkeitsansammlungen in bestimmten Bereichen der Netzhaut möglicherweise in gewissem Umfang toleriert werden können, ohne dass das visuelle Ergebnis – für den Patienten der wesentliche Faktor zur Bewertung des Therapieerfolges – beeinträchtigt wird.

Lernen Sie hier den Zusammenhang zwischen morphologischen Veränderungen und Visusverbesserungen kennen und erfahren Sie, welche Auswirkungen bestehende Restflüssigkeiten bestimmter Netzhautkompartimente auf den Visus haben können und wie sich mit einem T&E-Konzept auch ohne komplette Flüssigkeitsresolution gute Visusergebnisse erzielen lassen.

Univ.- Prof. Dr. med. N. Eter
Für das Behandlungsmanagement von Patienten mit exsudativen Makulaerkrankungen kann die Berücksichtigung des Flüssigkeitskompartiments ein entscheidender Faktor sein.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120051840012
Zeiltraum 08.05.2020 - 07.05.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Univ.- Prof. Dr. med. N. Eter
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (25:40 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.4 (305)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Die drei Säulen der medikamentösen Glaukomtherapie – ein Update

Das Glaukom ist eine hochkomplexe Erkrankung, der ein fortschreitendes Absterben der Sehnervenfasern zugrunde liegt und die unbehandelt bis zur Erblindung führen kann. Rechtzeitige und effiziente Therapiemaßnahmen sind daher von außerordentlicher Bedeutung, um den Betroffenen möglichst langfristig eine gute Seh- und Lebensqualität zu erhalten.

Warum neben einer effektiven Augeninnendrucksenkung auch eine gute okuläre Perfusion sowie Neuroprotektion für den langfristigen Erhalt der Sehkraft von Glaukompatienten wichtig sind, was bei der Therapieplanung berücksichtigt werden sollte und welche therapeutischen Möglichkeiten es gibt, erfahren Sie in dieser Fortbildung.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120059260015
Zeiltraum 02.07.2020 - 01.07.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Ines Lanzl
PD Dr. med. Verena Prokosch-Willing
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Lernmaterial Vortrag (22:17 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner
Bewertung 4.4 (170)

Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 1

Nach wie vor ist das Glaukom eine der häufigsten Erblindungsursachen weltweit und gleichzeitig eine hochkomplexe Erkrankung [1, 2]. Je nach Glaukomtyp und zusätzlich vorliegenden Risikofaktoren oder chronischen Begleiterkrankungen kann die Erkrankung sehr unterschiedlich verlaufen. Um den Betroffenen im Einzelfall möglichst langfristig eine gute Seh- und Lebensqualität zu erhalten, werden daher personalisierte Therapiekonzepte benötigt.

Erfahren Sie im ersten Teil dieser Fortbildung, wie Sie die Glaukomtherapie mit dem dynamischen Zieldruckkonzept und durch darauf abgestimmte effektive Antiglaukomatosa individuell auf den Patienten anpassen können.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120051490016
Zeiltraum 04.05.2020 - 03.05.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. Carl Erb
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (29:07 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Santen GmbH
Bewertung 4.5 (471)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Verbesserte Versorgung der nAMD-Patienten durch hilfreiche Erkenntnisse aus der Versorgungsforschung

Die intravitreale operative Medikamentengabe (IVOM) von Anti-VEGF-Medikamenten hat die Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration revolutioniert und verhilft den meisten Patienten zur Stabilisierung oder Verbesserung ihres Sehvermögens. Gleichzeitig stellt sie – auch angesichts steigender Patientenzahlen – die Augenheilkunde vor große logistische Herausforderungen. Im Rahmen eines Best-Practice-Projektes mit erfahrenen IVOM-Anwendern aus ganz Deutschland wurden nun Erkenntnisse zur IVOM-Patientenversorgung erhoben und daraus mit Experten konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, die zu einer effizienten Versorgung beitragen können.

Erfahren Sie hier, wie es um die Versorgung der nAMD-Patienten in Deutschland bestellt ist, welche Optimierungsmöglichkeiten sich zur weiteren Verbesserung anbieten und wie sich diese in Ihren Praxisalltag integrieren lassen.

Victoria Pollig - optimed
Nur die Umsetzung ungewohnter Dinge bringt am Ende die Veränderung.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120049770016
Zeiltraum 20.04.2020 - 19.04.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Victoria Pollig
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (49:07 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.2 (301)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Therapie des diabetischen Makulaödems im Wandel – ein Update

Diabetes mellitus ist auf dem Vormarsch: Schon heute ist jeder 11. Erwachsene von Diabetes mellitus betroffen – Tendenz steigend. Das hat auch für die Augenheilkunde weitreichende Folgen: So ist die diabetische Retinopathie (DR) eine der häufigsten Erblindungsursachen bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Hauptursache für einen Visusverlust bei DR ist das diabetische Makulaödem (DMÖ), das in jedem Stadium einer DR auftreten kann.

Eine rechtzeitige, effektive Therapie ist außerordentlich wichtig, um die Seh- und Erwerbsfähigkeit der betroffenen Patienten möglichst langfristig zu erhalten. Als First-Line-Therapie kommen Anti-VEGF-Injektionen bzw. bei einem DMÖ ohne foveale Beteiligung auch eine Laserkoagulation zum Einsatz. Gleichwohl hat die Kortikosteroid-Therapie – auch aufgrund ihres multifaktoriellen Wirkmechanismus – zunehmend an Bedeutung gewonnen. Aktuelle Real-World-Studien belegen, dass viele Patienten selbst nach intensiver Vorbehandlung mit Kortikosteroid-Implantaten eine Verbesserung oder Stabilisierung ihres Sehvermögens erreichen.

Erfahren Sie hier, wie sich die in Deutschland zugelassenen Kortikosteroid-Implantate unterscheiden, bei welchen Patientengruppen ihr Einsatz auch als First-Line-Therapie erwogen werden kann und wann ein Therapiewechsel erfolgen sollte.

Prof. Dr. Albert J. Augustin
Die diabetische Augenerkrankung ist die häufigste Erblindungsursache bei jüngeren Menschen.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120038050016
Zeiltraum 12.03.2020 - 11.03.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte Vortrag (25:48 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. Albert J. Augustin
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Lernmaterial Vortrag (25:48 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Alimera Sciences Ophthalmologie GmbH
Bewertung 4.3 (311)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Diabetes und Auge – ein Update zur Anti-VEGF-Therapie bei diabetischem Makulaödem

Diabetes mellitus stellt weltweit eine der größten Herausforderungen für die heutigen Gesundheitssysteme dar und hat auch für die Augenheilkunde weitreichende Folgen. Die Häufigkeit von Netzhautveränderungen im Sinne einer Retinopathie ist dabei stark abhängig von der Dauer der Erkrankung. So weisen nach mehr als 20 Jahren über 85 % der Menschen mit Typ-1-Diabetes und die Hälfte derer mit Typ-2-Diabetes retinopathische Veränderungen auf.

Das diabetische Makulaödem (DMÖ) ist eine der häufigsten Ursachen für eine schwerwiegende Sehbeeinträchtigung und Erblindung bei Menschen im Erwerbsalter. Die empfohlene Therapie eines klinisch signifikanten DMÖ mit fovealer Beteiligung erfolgt mit der intravitrealen operativen Medikamentengabe von Anti-VEGF-Medikamenten (VEGF: Vascular Endothelial Growth Factor).

Erfahren Sie hier, welche Auswirkungen ein DMÖ auf die Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit der Patienten haben kann, was laut neuer Stellungnahme der Fachgesellschaften hinsichtlich Therapiestart und langfristiger Durchführung einer DMÖ-Therapie zu beachten ist und wie Sie die Adhärenz im Praxisalltag verbessern.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120018640018
Zeiltraum 07.01.2020 - 06.01.2021
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Focke Ziemssen
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (16:50 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.3 (652)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Individualisierte Therapiekonzepte bei nAMD – Evidenz und Umsetzung im Praxisalltag

Derzeit sind in Deutschland etwa sieben Millionen Menschen von den Frühstadien einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffen. Die intravitreale operative Medikamentengabe von Anti-VEGF-Medikamenten (VEGF: Vascular Endothelial Growth Factor) konnte in klinischen Studien bei den meisten Patienten mit neovaskulärer AMD (nAMD) das Sehvermögen verbessern oder erhalten. Bestimmte pharmakologische Eigenschaften der verschiedenen Wirkstoffe stellen eine Rationale für individualisierte Therapiekonzepte mit verlängerten Therapieintervallen dar.

Lernen Sie hier, welche Unterschiede zwischen den Anti-VEGF-Wirkstoffen bestehen, welche Visusergebnisse sich mit einem proaktiven, individualisierten „Treat and Extend (T&E)”-Behandlungskonzept erzielen lassen und erfahren Sie, wie sich das T&E-Konzept in den Praxisalltag integrieren lässt.

Lernen Sie hier Möglichkeiten und Herausforderungen der beiden individualisierten Behandlungskonzepte Pro-re-nata (PRN) und Treat and Extend (T&E) kennen und erfahren Sie, und wie sich das T&E-Konzept in die tägliche Praxis integrieren lässt.

Prof. Dr. med. Philipp S. Müther
Vortrag 1: Evidenz zu Treat & Extend bei nAMD

Prof. Dr. med. Ramin Khoramnia, F.E.B.O.
Vortrag 2: Ergebnisse zur proaktiven Behandlung der nAMD unter Alltagsbedingungen

Dr. med. Joshua Torrent Despouy
Vortrag 3: Chancen & Herausforderungen mit Treat & Extend in der Praxis
Kursinfo
VNR-Nummer 2760709119105970015
Zeiltraum 26.11.2019 - 25.11.2020
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Philipp S. Müther
Prof. Dr. med. Ramin Khoramnia
Dr. med. Joshua Torrent Despouy
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial 3. Vorträge, Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.3 (451)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Erfolgreiche Therapie der altersabhängigen Makuladegeneration in der klinischen Praxis

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist Hauptursache für schwere Sehbehinderungen bis hin zur Erblindung in der älteren Bevölkerung. Effiziente Therapien sind daher gefragt. Die intravitreale operative Medikamentengabe mit Anti-VEGF-Medikamenten (VEGF: vascular endothelial growth factor) hat die Behandlung der neovaskulären AMD (nAMD) revolutioniert und große Therapieerfolge erzielt.

In der täglichen Praxis werden die beeindruckenden Behandlungserfolge, die in klinischen Studien unter konsequenter Therapie mit festen Behandlungsintervallen erzielt wurden, allerdings häufig nicht erreicht. Mit Hilfe individualisierter Behandlungskonzepte kann eine Therapieoptimierung in der täglichen Praxis gelingen und gute Visusergebnisse bei gleichzeitig reduzierter Behandlungslast erzielt werden.

Lernen Sie hier Möglichkeiten und Herausforderungen der beiden individualisierten Behandlungskonzepte Pro-re-nata (PRN) und Treat and Extend (T&E) kennen und erfahren Sie, und wie sich das T&E-Konzept in die tägliche Praxis integrieren lässt.

Prof. Dr. med. Alireza Mirshahi, F.E.B.O.
Vortrag 1: Wonach richtet sich die IVOM-Therapie: Morphologie vor Visus?
Prof. Dr. med. Philipp S. Müther
Vortrag 2: Wonach richtet sich die IVOM-Therapie: VEGF-Load vor Morphologie?

Prof. Dr. med. Ramin Khoramnia, F.E.B.O.
Vortrag 3: Wie setze ich ein proaktives Therapieschema mit Aflibercept um?

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709119092000016
Zeiltraum 23.09.2019 - 22.09.2020
Zertifiziert in D, A, CH
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte Fortbildung abgelaufen
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Alireza Mirshahi, F.E.B.O.
Prof. Dr. med. Philipp S. Müther
Prof. Dr. med. Ramin Khoramnia, F.E.B.O.
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Webcast
Lernmaterial 3. Vorträge, Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Bayer Vital GmbH
Bewertung 4.2 (611)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Glossar

Aderhaut / Choroidea

Gefäß- und pigmentreiche Schicht zwischen Retina und Sklera des Auges. Blutgefäße der Aderhaut versorgen die äußeren Netzhauthautschichten mit Sauerstoff und Nährstoffen.

AMD / Altersabhängige Makuladegeneration

Bezeichnet eine degenerative Erkrankung bei welcher die Makula des Auges geschädigt wird. Unbehandelt führt die AMD zu einem progressiven Verlust der zentralen Sehschärfe bei erhaltenem peripherem Gesichtsfeld. Sie tritt ab dem 50. Lebensjahr auf und stellt die häufigste Erblindungsursache bei Personen über 65 Jahren dar.

Antioxidanzien

Substanzen, die Oxidationsreaktionen durch freie Radikale verhindern. Eine Oxidationsreaktion ist z.B. das Braunwerden eines aufgeschnittenen Apfels. Zu ihnen zählt man beispielsweise die in Obst und Gemüse vorkommenden Vitamine C und E sowie einige Karotinoide.

Bauchspeicheldrüse / Pankreas

Im Oberbauch gelegenes Organ, welches Verdauungssäfte und - in Abhängigkeit vom Blutzuckerspiegel - die Hormone Insulin und Glukagon produziert.

Diabetische Retinopathie

Durch Diabetes verursache Schädigung kleiner Blutgefäße, welche Defekte an der Netzhaut verursacht. Diabetische Retinopathie kann zu irreversiblen Augenschäden führen und stellt die häufigste Erblindungsursache im Erwerbsalter in Deutschland dar.

Diabetisches Fußsyndrom

Häufige Spätfolge eines langjährigen Diabetes. Durch Diabetes verursachte Nerven- und Blutgefäßschädigungen führen hierbei zu Wundheilungsstörungen bei gleichzeitig herabgesetztem Schmerzempfinden.

Druse

Ablagerungen von Hyalinen am hinteren Augenpol, die u.?a. auch mit altersabhängiger Makuladegeneration assoziiert sind.

FLA

Fluoreszenzangiografie, auch FAG abgekürzt. Verfahren, mit dem Netz- und Aderhautgefäße dargestellt werden.

Fundusfotografie

Fotografie des Augenhintergrunds. Hierdurch lassen sich auch geringe Veränderungen bei Fortschreiten einer Erkrankung dokumentieren.

Gelber Fleck / Makula lutea

Wenige Quadratmillimeter großer, gelber Fleck in der Netzhautmitte, welcher die Fovea centralis (Punkt des schärfsten Sehens) enthält.

Glaukom / Grüner Star

Gruppe verschiedener Augenerkrankungen die zu einer, meist durch erhöhten Augeninnendruck verursachten, Schädigung des N. Opticus führen. Mögliche Folgen können Gesichtsfeldausfälle bis hin zur Erblindung sein.

HbA1c / Glykiertes Hämoglobin

Sein Anteil am Gesamthämoglobin ist umso höher, je stärker und andauernder eine Hyperglykämie ist. Der HbA1c-Wert dient als Parameter zur Diagnose und Verlaufskontrolle eines Diabetes mellitus.

Hornhaut / Cornea

Vorderster Teil der Augenhaut, welcher für Schutz und Lichtbrechung zuständig ist und von Tränenflüssigkeit benetzt wird.

Insulinunempfindlichkeit

Insulinresistenz. Vermindertes Ansprechen der Körperzellen auf Insulin. Führt zu dauerhaft erhöhten Insulinspiegeln.

Katarakt / Grauer Star

Altersbedingte Trübung der Augenlinse, welche mit einer Abnahme der Sehfähigkeit einhergeht. Führt unbehandelt dazu, dass nur noch Helligkeitsunterschiede wahrgenommen werden.

Kortison

Umgangssprachlich für Arzneistoffe, welche eine dem natürlichen Glukokortikoid Cortison ähnliche chemische Struktur haben. Kortisone wirken immunsuppressiv und entzündungshemmend.

Laserstrahlen

Monochromatische Lichtstrahlung mit meist hoher Energiedichte. Man unterscheidet thermische (heiße) Laserstrahlen, welche Gewebe durch Hitze zerstören, von kalten Laserstrahlen. Letztere werden Gewebe (z.?B. im Auge) ohne Hitzeeinwirkung verödet, indem durch den Laserstrahl ein Wirkstoff aktiviert wird, der vorher in den Blutkreislauf des Patienten injiziert wurde.

Lutein

Zu den Karotinoiden gehörender Stoff, welcher im menschlichen Körper in der Makula lutea angereichert wird und dort als Antioxidans dient. Lutein kann vom Menschen nicht synthetisiert werden und muss daher über die Nahrung (hohe Konzentrationen insb. In dunkelgrünem Blattgemüse) zugeführt werden.

Makula / Makula lutea

Wenige Quadratmillimeter großer, gelber Fleck in der Netzhautmitte, welcher die Fovea centralis (Punkt des schärfsten Sehens) enthält.

Makulaödem

Schwellung im Bereich der Makula die als Folge von Diabetes oder Bluthochdruck auftreten kann.

Makulopathie

Sammelbegriff der krankhafte morphologische Veränderungen im Bereich des gelben Flecks bezeichnet. Makulopathien haben unbehandelt eine Minderung der zentralen Sehschärfe zur Folge.

Netzhaut / Retina

Dient der Aufnahme des Lichtes über Stäbchen und Zapfen und deren Umwandlung in bzw. Weiterleitung als elektrische Impulse

OCT / Optische Kohärenztomografie

Bezeichnet ein bildgebendes Verfahren zur Untersuchung des Augenhintergrundes mittels eines Lasers.

Omega-3-Fettsäuren

Gruppe mehrfach ungesättigter Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht synthetisiert und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Prominentes Beispiel ist die in Fisch-, Lein- und Rapsöl vorkommende Linolensäure.

Regenbogenhaut

Iris. Stark pigmentierter Teil der Uvea welcher für die Regulation des Lichteinfalls zuständig ist und die Augenfarbe bestimmt.

Renale Hypertonie

Durch eine Nierenerkrankung bedingte Erhöhung des Blutdrucks über den physiologischen Bereich hinaus.

Retinopathie

Nicht entzündlich bedingte Erkrankung der Netzhaut (Netzhaut = Retina, -pathie = -erkrankung).

Skotom

Schwarzer Fleck. Macht sich als Ausfall an einer Stelle innerhalb des Gesichtsfeldes bemerkbar.

Stoffwechsel bei Diabetes

Durch Insulinresistenz oder Unterproduktion verursachte Stoffwechseländerung, deren Folgen sich unter dem Begriff ‚metabolisches Syndrom‘ zusammenfassen lassen. Häufig gemeinsam auftretende Veränderungen sind: Adipositas mit bauchbetonter Fetteinlagerung, Hypertonie, erhöhter Blutzuckerspiegel sowie gestörter Fettstoffwechsel.

Vaskularisierung

Versorgung eines Organs mit Blutgefäßen

VEGF-Hemmer / VEGF-Inhibitor

Stoffe welche den vaskulären Wachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) hemmen.

Wachstumsfaktoren

Proteine oder Peptide, welche die Vermehrung und Entwicklung von Zellen regulieren.

Zeaxanthin

Zu den Karotinoiden gehörender Stoff, welcher im menschlichen Körper in der Makula lutea angereichert wird und dort gemeinsam mit Lutein als Antioxidans dient.