Sexuell übertragbare Krankheiten: Schnelltests und andere Neuigkeiten

Sexuell übertragbare Infektionen (STIs) sind keine Seltenheit mehr, sondern sind auch hierzulande wieder auf dem Vormarsch – allen voran Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien und Condylome. Zur weiten Verbreitung tragen nicht nur mangelnde Prävention bei, sondern auch die schwere Erkennbarkeit aufgrund unspezifischer oder fehlender Symptome.

Im Idealfall sollte unabhängig vom Fachbereich bei jeder Anamnese auch eine Sexualanamnese durchgeführt werden. Nur so können STIs früh erkannt und therapiert sowie die Weitergabe und Fehldiagnosen verhindert werden.

Prof. Dr. med. Alexander Kreuter
Um Geschlechtskrankheiten früh zu erkennen sollte bei jeder Anamnese auch eine Sexualanamnese durchgeführt werden.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120040190016
Zeiltraum 20.03.2020 - 19.03.2021
Zertifiziert in D, A
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Alexander Kreuter
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (38:22 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Bewertung 4.4 (984)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Dermato-Onkologie für die Praxis

Die Inzidenz dermato-onkologischer Erkrankungen steigt kontinuierlich an und so sind sie tägliches Thema des Praxisalltags. Bei den aktinischen Keratosen treten häufig Feldkanzerisierungen auf, deren Therapie sich nach der Risikoeinteilung richtet. Neben der konventionellen und häufig schmerzhaften Photodynamischen Therapie (PDT) gibt es heute zahlreiche schmerzlose Verfahren mit guter Wirksamkeit zur AK-Therapie. Hierzu zählt z. B. die simulierte Tageslicht-PDT. Bei aktinischen Keratosen und Basalzellkarzinomen ist eine Risikostratifizierung notwendig, um Überlebensprognosen präzisieren und den Patienten besser aufklären zu können.

Prof. Dr. med. Thomas Dirschka, Wuppertal
Dermato-onkologische Erkrankungen sind alltäglich in der dermatologischen Praxis und haben eine steigende Inzidenz.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120040800010
Zeiltraum 20.03.2020 - 19.03.2021
Zertifiziert in D, A
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Thomas Dirschka
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (43:21 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Bewertung 4 (474)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Chronische Wunden – Anleitung zur Diagnostik und Therapie

In Deutschland gibt es mindestens eine Million Menschen, die an einer chronischen Wunde unterschiedlicher Genese leiden. Prominente Beispiele für chronische Wunden sind solche, die nach acht Wochen nicht abgeheilt sind sowie diabetisches Fußulcus, Dekubitus, Wunden bei pAVK und Ulcus cruris venosum bei chronisch venöser Herzinsuffizienz.

Für die Diagnostik und Beseitigung bzw. Therapie der Wunden ist eine interdisziplinäre und interprofessionelle Kooperation nötig. Eine dauerhafte Heilung kann nur mit einem kausal ansetzenden Therapiekonzept erreicht werden.

Prof. Dr. med. Joachim Dissemond
Die ABCDE-Regel hilft bei der Diagnostik chronischer Wunden.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120040820018
Zeiltraum 20.03.2020 - 19.03.2021
Zertifiziert in D, A
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Joachim Dissemond
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (Webcast)
Lernmaterial Vortrag (47:55 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
Bewertung 4.3 (903)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Update systemische Sklerose (SSc)

Systemische Sklerose (SSc) ist eine seltene und derzeit nicht heilbare rheumatische Autoimmunerkrankung, die in Deutschland etwa 25.000 Menschen betrifft. Kennzeichnend sind Vaskulopathie und Fibrose, die neben der Haut auch innere Organe betreffen können.

Die SSc weist unter den rheumatologischen Erkrankungen die höchste Mortalität auf. Zu den Haupttodesursachen zählt die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH). Die 3-Jahres-Überlebensrate von Patienten mit systemischer Sklerose und PAH liegt bei 56 %.

Die frühe Erkennung und gezielte Behandlung einer PAH ist für das Überleben der Betroffenen wichtig. Der DETECT-Algorithmus ist ein sensitives und nicht invasives Screening-Instrument zur Identifizierung eines erhöhten PAH-Risikos bei systemischer Sklerose anhand weniger Parameter. Mithilfe von DETECT können Patienten mit Zeichen einer PAH frühzeitig einer Therapie zugeführt werden.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120014070012
Zeiltraum 06.01.2020 - 05.01.2021
Zertifiziert in D, A
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Gabriela Riemekasten, Lübeck
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Lernmaterial Vortrag (31:57 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Janssen-Cilag GmbH
Bewertung 4.2 (467)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Update Herpes Zoster

Beim Herpes Zoster kommt es zu meist stark schmerzenden, sich oftmals zunächst in der Gürtelregion ausbildenden Hautläsionen. Ursache ist eine Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus. Dieses kann zwei klinische Krankheitsbilder ausbilden: Die Windpocken als Primärinfektion sowie die Gürtelrose als Sekundärmanifestation infolge einer Reaktivierung der in Nervenzellen persistierenden Viren. Die Inzidenz des Zoster ist vor allem bei älteren und bei immungeschwächten Personen hoch und zudem steigend.

Die Erkrankung kann spontan ausheilen. Sie kann andererseits auch einen schweren, potenziell lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Es können zudem Komplikationen wie eine Post-Zoster-Neuralgie auftreten und mit anhaltenden Beschwerden – in erster Linie erheblichen Schmerzen – einhergehen und eine massive Einbuße an Lebensqualität darstellen.

Ziel der Behandlung ist es, das Komplikationsrisiko zu minimieren und zudem die Akutsymptomatik rasch zu lindern. Hierbei kommt der antiviralen Therapie ein besonderer Stellenwert zu. Diese sollte möglichst innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten der Hautsymptome oder innerhalb von 48 Stunden nach Manifestation der charakteristischen Hautbläschen eingeleitet werden. Es stehen vier verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, die sich in ihrer antiviralen Potenz und auch in ihrem Einnahmemodus voneinander unterscheiden.

Dr. med. Philip Flammersfeld
Herpes Zoster geht häufig mit starken Schmerzen einher und kann anhaltende Komplikationen wie die PZN bedingen.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709120014170010
Zeiltraum 15.01.2020 - 14.01.2021
Zertifiziert in D, A
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Dr. med. Philip Flammersfeld
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Lernmaterial Vortrag (19:52 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Aristo Pharma GmbH
Bewertung 4.4 (1347)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz

Psoriasis-Management 2019 – Leidensdruck erkennen und mindern

Viele Patienten mit chronischen Hauterkrankungen wie der Psoriasis erleben Stigmatisierung. Betroffene fühlen sich diskriminiert und entwickeln mitunter soziale Ängste. In der Folge kann es zu einem Kreislauf aus Depressionen, Begleiterkrankungen wie Übergewicht kommen, die wiederum die Entzündung verstärken. Mittlerweile haben sich verschiedene Projekte zur Aufgabe gemacht, durch Aufklärung Stigmatisierung zu begegnen und damit Diskriminierung zu verhindern.

Eine optimale Psoriasis-Therapie muss neben der Krankheitsaktivität auch die Lebensqualität berücksichtigen. Häufig besteht bei Patienten ein Leidensdruck, der vom Arzt mitunter nicht erkannt wird. Eine frühzeitige und geeignete Behandlung der Psoriasis sollte nicht nur die Krankheitslast reduzieren, sondern das Ausmaß von Begleiterkrankungen mindern.

Zur Behandlung der leichten Psoriasis vulgaris empfiehlt die Leitlinie eine topische Therapie. Liegt jedoch eine Beteiligung der Kopfhaut, Nägel oder Genitalien vor und ist die Lebensqualität der Patienten stark beeinträchtigt, so sollte ein „Upgrade“ auf eine Systemtherapie erwogen werden. Auch bei mittelschwer und schwer betroffenen Patienten sollte eine Systemtherapie eingeleitet werden.

Prof. Dr. med. Ulrich Mrowietz
Stigmatisierung ist immer eine Form der Diskriminierung, die die Lebensqualität des Patienten stark einschränkt.

Prof.  Dr. med. Petra Staubach-Renz
Eine optimale Psoriasis Therapie muss möglichst individuell an den Patienten angepasst werden, um den Leidensdruck und Komorbiditäten zu verringern.

Dr. med. Andreas Pinter
Für einen zufriedenstellenden Therapieverlauf müssen die Ziele gemeinsam mit dem Patienten ausgearbeitet werden.

Kursinfo
VNR-Nummer 2760709119085840014
Zeiltraum 29.08.2019 - 28.08.2020
Zertifiziert in D, A
Zertifiziert durch Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz
CME-Punkte 2 Punkte (Kategorie D)
Zielgruppe Ärzte
Autor Prof. Dr. med. Ulrich Mrowietz
Prof. Dr. med. Petra Staubach-Renz
Dr. med. Andreas Pinter
Redaktion CME-Verlag
Veranstaltungstyp Animierter Vortrag (eTutorial)
Lernmaterial Vortrag (24:28 Min.), Handout (pdf), Lernerfolgskontrolle
Fortbildungspartner Celgene GmbH
Bewertung 4.1 (991)
 Inhaltliche / Technische Unterstützung / Transparenz