Das diabetische Makulaödem (DMÖ) und das Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) zählen zu den häufigsten Ursachen vaskulär bedingter Sehbeeinträchtigungen. Gleichzeitig ergeben sich kontinuierlich neue Erkenntnisse zum Krankheitsbild sowie innovative Behandlungsmöglichkeiten bei beiden Indikationen. Moderne Anti-VEGF-Wirkstoffe (VEGF, vascular endothelial growth factor) mit verlängerten Behandlungsintervallen eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, die Therapie individuell zu gestalten und die Behandlungslast zu reduzieren.Diese CME-Fortbildung gibt einen Überblick über aktuelle Erkenntnisse zum Krankheitsbild und Behandlungsmanagement beider Indikationen sowie über die Ergebnisse moderner Anti-VEGF-Wirkstoffe aus klinischen Studien und Real-World-Daten und deren Bedeutung für den klinischen Versorgungsalltag.
Fortbildungen für Augenärzte: Lernen Sie mehr über Glaukom, Katarakt, Makuladegeneration, Diabetische Retinopathie und refraktive Chirurgie. Unsere CME-Kurse bieten aktuelle Erkenntnisse zu Lasertherapie, Netzhauterkrankungen und okuloplastischen Eingriffen – online, kostenlos und zertifiziert.

DMÖ ganzheitlich managen: Interdisziplinäre Ansätze im Praxisalltag
Die ganzheitliche Versorgung von Menschen mit Diabetes und diabetischem Makulaödem (DMÖ) geht heute über eine reine Kontrolle okulärer Befunde hinaus. Künstliche Intelligenz-(KI-)basierte Anwendungen sowie das relativ neue Feld der „oculomics“ eröffnen zukünftig zusätzliche Perspektiven, Versorgungsabläufe effizienter gestalten und Zusammenhänge zwischen Augenbefunden und systemischen Risiken (noch) besser einordnen zu können. Erfahren Sie auch, wie OCT-basierte Biomarker (OCT, optische Kohärenztomographie) schon heute in der klinischen Routine zur individualisierten Therapie bei DMÖ angewendet werden können, wann ein Wechsel zur Steroidtherapie sinnvoll ist und welche zusätzlichen Aspekte für einen ganzheitlichen Behandlungsansatz entscheidend sind.
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Therapieregime der nAMD: individualisiert, evidenzbasiert, praxisnah
Die Einführung der Anti-VEGF-Therapie hat die Behandlung der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD), einer chronisch fortschreitenden Erkrankung, entscheidend verändert. Heute sind verschiedene Wirkstoffe verfügbar, die bei frühzeitigem Behandlungsbeginn und langfristig konsequenter Anwendung vielen Patienten Sehvermögen erhalten oder verbessern können. Mit Bevacizumab gamma steht nun erstmals eine zugelassene ophthalmische Formulierung von Bevacizumab für die Behandlung von nAMD zur Verfügung. Metaanalysen und klinische Daten zeigen vergleichbare Behandlungserfolge wie durch andere Anti-VEGF-Medikamente, auch mit individualisierten Therapieregimen.
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Perspektivwechsel bei DMÖ und RVV – Biomarker im Fokus
Makulaödeme sind eine sehr häufige Ursache für eine deutliche Verschlechterung des Sehvermögens von Patienten mit diabetischer Retinopathie oder retinalem Venenverschluss (RVV). So sind in Deutschland etwa 6 % der Patienten mit Typ-2-Diabetes von einem diabetischen Makulaödem (DMÖ) betroffen, und angesichts des demografischen Wandels sowie der allgemein veränderten Ernährungsweise ist mit steigenden Fallzahlen zu rechnen. Verschiedene Therapieoptionen stehen zur Verfügung und können Seh- und Lebensqualität der Betroffenen langfristig erhalten, sofern sie rasch und konsequent zum Einsatz kommen. Allen Netzhauterkrankungen, die mit einem Makulaödem assoziiert sind, obliegt auch eine partiell entzündliche Komponente. Insbesondere beim diabetischen Makulaödem und dem Makulaödem durch einen retinalen Venenverschluss ist die entzündliche Komponente besonders ausgeprägt, weshalb die intravitreale Kortikosteroidtherapie zunehmend in den Fokus gerät. Erfahren Sie hier auch anhand von Fallbeispielen, wie Biomarker und moderne Bildgebung eine individualisierte Therapieplanung und eine effektive Verlaufskontrolle unterstützen können.
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Stellenwert intravitrealer Steroide beim Management des diabetischen Makulaödems
Knapp ein Viertel der Patienten mit Diabetes mellitus entwickelt nach 20 Jahren ein diabetisches Makulaödem (DMÖ) – einer der Hauptgründe für ausgeprägte Visusminderungen bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Bei rascher und konsequenter Therapie können die Seh- und Lebensqualität vieler Betroffener langfristig erhalten werden. Da entzündliche Mechanismen eine Schlüsselrolle spielen, gewinnt neben der Anti-VEGF-Therapie (VEGF, „vascular endothelial growth factor“) zunehmend auch die intravitreale Kortikosteroidtherapie an Relevanz.Erfahren Sie hier, welche Therapieoptionen bei DMÖ bestehen, wann der Einsatz von Kortikosteroiden vorteilhaft sein kann und welche Effekte mit lang wirksamen Kortikosteroiden im klinischen Alltag erreicht werden können.
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Theorie und Praxis bei Makulaödem – ein Update
Makulaödeme können sowohl im Rahmen einer diabetischen Retinopathie als auch infolge eines retinalen Venenverschlusses auftreten. Sie sind die häufigste Ursache für eine vaskulär bedingte Visusminderung und können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Betrifft das Makulaödem auch die Fovea, so stellt die intravitreale Therapie mit VEGF-Inhibitoren (VEGF, Vascular Endothelial Growth Factor) das Mittel der ersten Wahl dar und kann die Sehkraft wieder erheblich steigern. Wichtig ist ein möglichst rascher und intensiver Start der Therapie sowie deren konsequente Fortsetzung. Anti-VEGF-Wirkstoffe mit verlängerter Wirkdauer und individualisierte Therapieregime können die Behandlungslast bei gleichzeitig gutem Visuserhalt deutlich reduzieren. Erfahren Sie hier, was zu Therapiebeginn und im weiteren Verlauf bei beiden Krankheitsbildern zu beachten ist und welche Ergebnisse mit dem seit Anfang 2024 in Deutschland zugelassenen Aflibercept 8 mg bei DMÖ erzielt werden können.
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Versorgungssituation und Therapie bei vaskulären Makulaödemen – ein Update
Makulaödeme können die Sehkraft der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Eine rasche Diagnosestellung sowie eine konsequente und individualisierte Langzeittherapie können das Sehvermögen erhalten oder sogar wieder bessern. Allerdings stellt der demografische Wandel die augenärztliche Versorgung insbesondere in ländlichen Regionen vor enorme Herausforderungen. Moderne Therapieoptionen können helfen, auch zukünftig eine adäquate Behandlung zu ermöglichen. Erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten moderne Wirkstoffe und individualisierte Therapieregime für die Behandlung bei Makulaödemen bieten und wie sie im Praxisalltag eingesetzt werden können.
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Patientenversorgung bei nAMD im klinischen Alltag erleichtern
Der demografische Wandel und der zunehmende Fachärztemangel stellen die augenärztliche Versorgung in Deutschland vor enorme Herausforderungen. Um diese zu meistern, zielen moderne Anti-VEGF-Medikamente (VEGF: Vascular Endothelial Growth Factor) darauf ab, bei vergleichbarer Wirksamkeit eine längere Wirkdauer zu bieten. Dies kann Patienten eine geringere Behandlungslast ermöglichen und eine konsequente Versorgung chronischer Netzhauterkrankungen wie der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) erleichtern. Erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten moderne Anti-VEGF-Medikamente für die nAMD-Behandlung bieten und wie sie im Praxisalltag eingesetzt werden können.
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Länger wirksame Medikamente bei exsudativen Netzhauterkrankungen – Perspektiven für die Praxis
Bei verschiedenen exsudativen Netzhauterkrankungen lassen sich aufgrund der vergleichbaren Pathogenese mit Anti-VEGF-Therapien (VEGF: Vascular Endothelial Growth Factor) gute Behandlungserfolge erzielen – eine konsequente Behandlung vorausgesetzt. Allerdings steht die Versorgung von Patienten mit exsudativen Netzhauterkrankungen vor vielfältigen und erheblichen Herausforderungen, insbesondere die abnehmende Adhärenz von Patienten infolge der langfristigen hochfrequenten Therapie. Um dem zu begegnen, zielen moderne Anti-VEGF-Medikamente darauf ab, bei vergleichbarer Wirksamkeit eine längere Wirkdauer und somit eine geringere Behandlungslast für den Patienten zu ermöglichen. Erfahren Sie hier, welche pathologischen Grundmuster den exsudativen Netzhauterkrankungen zugrunde liegen, wie sich derzeit in Deutschland verfügbare Anti-VEGF-Medikamente unterscheiden und welche Ergebnisse mit dem seit Anfang 2024 in Deutschland zugelassenen Aflibercept 8 mg erzielt werden können.
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Diabetes und Auge – die Routine durchbrechen
Ein Diabetes mellitus geht mit zahlreichen makro- und mikrovaskulären Komplikationen einher. Auch das Auge kann betroffen sein: Das diabetische Makulaödem (DMÖ) ist eine der häufigsten Gründe für eine erhebliche Sehbeeinträchtigung bei Patienten im erwerbsfähigen Alter. Zahlreiche Therapieoptionen stehen zur Verfügung und können bei rascher und konsequenter Anwendung Seh- und Lebensqualität der Betroffenen langfristig erhalten. Dabei rückt aufgrund der Schlüsselrolle entzündlicher Mechanismen bei dieser Erkrankung neben der Anti-VEGF-Therapie (VEGF, Vascular Endothelial Growth Factor) zunehmend auch die intravitreale Kortikosteroidtherapie in den Fokus. Erfahren Sie hier, wie häufig Augenuntersuchungen bei Diabetes erfolgen sollten, welche Therapieoptionen bei DMÖ bestehen und wie u. a. Biomarker eine individuelle Therapieplanung beeinflussen können.
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Retinale Revolution? Biomarker und Bildgebung bei DMÖ und RVV
Makulaödeme als Folge einer diabetischen Retinopathie oder infolge eines retinalen Venenverschlusses zählen zu den häufigsten Ursachen für eine erhebliche Verschlechterung des Sehvermögens und können Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Pathophysiologisch entsteht das Makulaödem durch eine mittels Ischämie bedingte Freisetzung von Entzündungsmediatoren, die anatomische Veränderungen in der Netzhaut und eine erhöhte retinale Gefäßleckage hervorrufen, die gemeinsam das Sehvermögen beeinträchtigen können. Wichtig sind eine rasche Diagnosestellung sowie eine konsequente und individualisierte Therapie, um die Sehkraft der Betroffenen zu erhalten oder sogar wieder zu bessern. Erfahren Sie hier, wie nicht invasive Biomarker und künstliche Intelligenz (KI) zu frühzeitiger und präziser Diagnose sowie Therapieplanung und -kontrolle und so zum Sehkrafterhalt beitragen können.







