Wenn die Dioptrien davonlaufen: Myopie bremsen statt nur korrigieren





Update antientzündliche Therapie beim Trockenen Auge – Erfahrungen aus der klinischen Praxis
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Update antientzündliche Therapie beim Trockenen Auge – Erfahrungen aus der klinischen Praxis

Bis zu einem Drittel der Menschen leidet europaweit am Trockenen Auge. Was wie eine lästige Befindlichkeitsstörung erscheinen mag, stellt häufig eine ernst zu nehmende, multifaktorielle Erkrankung dar, die Sehvermögen, Lebensqualität und Arbeitseffizienz der Betroffenen erheblich beeinträchtigen und unbehandelt die Augenoberfläche schädigen kann. Ein sich selbst verstärkender Entzündungskreislauf spielt eine zentrale Rolle in der Pathophysiologie der Erkrankung – und bietet damit einen wichtigen der therapeutischen Angriffspunkt. Wesentlich für das Management des Trockenen Auges sind daher die Kenntnisse der entzündlichen Prozesse, der diagnostischen Methoden und therapeutischen Möglichkeiten, die diese Entzündungsprozesse adressieren. Dieser Beitrag fasst den Wissensstand zum Thema „Entzündung und Trockenes Auge“ zusammen und versucht, Empfehlungen zur Diagnostik sowie zum Einsatz antientzündlicher Therapieoptionen und deren Verlaufskontrolle für den Praxisalltag zu geben.

Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 1
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Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 1

Nach wie vor ist das Glaukom eine der häufigsten Erblindungsursachen weltweit und gleichzeitig eine hochkomplexe Erkrankung. Je nach Glaukomtyp und zusätzlich vorliegenden Risikofaktoren oder chronischen Begleiterkrankungen kann die Erkrankung sehr unterschiedlich verlaufen. Um den Betroffenen im Einzelfall möglichst langfristig eine gute Seh- und Lebensqualität zu erhalten, werden daher personalisierte Therapiekonzepte benötigt. Erfahren Sie im ersten Teil dieser Fortbildung, wie Sie die Glaukomtherapie mit dem dynamischen Zieldruckkonzept und durch darauf abgestimmte effektive Antiglaukomatosa individuell auf den Patienten anpassen können. Teil 2 dieser Fortbildungsreihe finden Sie hier.

Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 2
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Personalisierte Planung der Augeninnendrucksenkung in der Glaukomtherapie – Teil 2

In Deutschland sind rund eine Million Menschen am Glaukom erkrankt – mit steigender Tendenz. Wirkungsvolle Therapien stehen zur Verfügung, um den Betroffenen möglichst langfristig eine gute Seh- und Lebensqualität zu erhalten. Allerdings ist – nach einer exakten Therapieplanung, die im ersten Teil dieser Fortbildung erläutert wurde – unbedingt auf deren dauerhaft konsequente Umsetzung zu achten. Dabei spielt die Verträglichkeit der Therapie eine maßgebliche Rolle. Zudem sollte der Therapieerfolg regelmäßig kontrolliert und die Therapie gegebenenfalls angepasst werden. Erfahren Sie in dieser Fortbildung, welche Faktoren eine konsequente Anwendung der medikamentösen Glaukomtherapie gefährden können, welche Bedeutung eine gute Verträglichkeit der Therapie für die Adhärenz hat und welche Maßnahmen zu einem effektiven Glaukommanagement im Praxisalltag beitragen. Teil 1 dieser Fortbildungsreihe finden Sie hier.

Neue Wege in der medikamentösen Glaukomtherapie
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Neue Wege in der medikamentösen Glaukomtherapie

Erstmals steht in der Glaukomtherapie seit über zwei Jahrzehnten mit den Rho-Kinase-(ROCK-)Inhibitoren wieder eine Substanzklasse mit einem innovativen Wirkmechanismus zur Verfügung. Beim Glaukom kommt es durch Aktivierung des Rho-Kinase-Signalweges zu morphologischen Veränderungen und einem zunehmenden Verlust der Elastizität und Kontraktilität des Trabekelwerkes. Dadurch erhöht sich der Abflusswiderstand, der Augeninnendruck (IOD) steigt. ROCK-Inhibitoren bieten erstmals die Möglichkeit, diesen glaukomatösen Veränderungen des Trabekelwerkes gezielt medikamentös entgegenzuwirken, den Hauptabflussweg des Kammerwassers über das Trabekelwerk zu verbessern und so den IOD zu senken. Mit einer Fixkombination aus einem ROCK-Inhibitor und einem Prostaglandinanalogon können aufgrund der komplementären Wirkeffekte beider Substanzen alle anterioren Abflusswege des Kammerwassers gleichzeitig verbessert werden. Erfahren Sie hier, welche Veränderungen des Trabekelwerkes bei Glaukom auftreten, welche Wirkeffekte ROCK-Inhibitoren bei Glaukom entfalten können und wie die Fixkombination Netarsudil/Latanoprost im klinischen Alltag eingesetzt werden kann.