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Fortschritte in der individuellen Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms bei vulnerablen Patienten: Herausforderungen und Perspektiven
Über diesen Kurs
Lungenkarzinome stellen die zweithäufigste (Männer) bzw. dritthäufigste (Frauen) aller malignen Tumorerkrankungen in Deutschland dar: Davon handelt es sich bei etwa 85 % um nicht-kleinzellige Lungenkarzinome (NSCLC). NSCLC-Patienten sind häufig älter; das mediane Erkrankungsalter liegt bei etwa 69 Jahren. Die Therapieoptionen beim NSCLC sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, die Therapieentscheidung wird damit zunehmend komplex. Wegweisend für den Einsatz zielgerichteter oder immunonkologisch fundierter Therapien ist die Testung auf Biomarker. Die Herausforderung: Die Patienten in der Praxis unterscheiden sich in der Regel von der in Zulassungsstudien untersuchten Population bezüglich Alter, Komorbiditäten und Allgemeinzustand. Einige Studiendaten zeigen jedoch, dass diese Faktoren maßgeblich die Verträglichkeit von Therapien beeinflussen können.
Insbesondere ist die Anwendung von platinbasierten Chemotherapeutika im klinischen Alltag bei vulnerablen Patienten oftmals herausfordernd. Mit Ausnahme des Stadiums IA sind (kombinierte) Systemtherapien jedoch häufig erforderlich. Die Einschätzung von „Frailty“ (in etwa: Gebrechlichkeit) spielt eine kritische Rolle in der Therapieplanung, zumal Frailty sowohl tumorbedingt als auch unabhängig vom Tumor auftreten kann. Ein personalisierter Therapieansatz, unterstützt durch ein umfassendes geriatrisches Assessment, kann Nebenwirkungen von (platinbasierten) Chemotherapien verringern. Vor allem für ältere und alte Patienten, bei denen eine platinbasierte Kombinationstherapie nicht infrage kommt, bieten moderne Immuntherapien vielversprechende Optionen.
On-Demand
4 Punkte (Kategorie I)Kostenlos & sofort verfügbarGültig bis: 16.04.2026
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Am Ende dieser Fortbildung kennen Sie...
- aktuelle Therapieoptionen für das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) sowie therapeutische Herausforderungen,
- Therapieansätze bei vulnerablen Patientengruppen mit NSCLC, insbesondere bei Vorliegen von Frailty,
- den Stellenwert eines personalisierten geriatrischen Assessments zur Therapieplanung bei NSCLC,
- die Vorteile moderner Immuntherapien bei NSCLC.
Zertifiziert in:
D, ACME-Punkte:
4Zeitraum:
2025-04-17 – 2026-04-16VNR-Nummer:
2760709125052310014Zertifiziert durch:
Akademie für Ärztliche Fortbildung Rheinland Pfalz.
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Referenten
Prof. Dr. Wolfgang Brückl Klinikum Nürnberg/ Klinik für Innere Medizin 3 - Schwerpunkt Pneumologie Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 90419 Nürnberg Dr. med. Friederike Althoff Medizinische Klinik 2 Hämatologie, Onkologie, Hämostaseologie, Rheumatologie, Infektiologie Universitätsklinikum Frankfurt Theodor-Stern-Kai 7 60590 Frankfurt Dr. med. Felix Carl Saalfeld Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden AöR/ Medizinische Klinik und Poliklinik I Fetscherstr. 74 01307 DresdenInteressenkonflikte
Prof. Dr. Wolfgang Brückl: Astra Zeneca, BMS, Boehringer Ingelheim, Daiichi Sankyo, MSD, Regeneron, Roche, Pfizer, Sanofi, Tekeda Dr. Friederike Althoff: F.C.A. reports having received a research grant from Novartis, research funding from Gilead, speaker’s honoraria from Roche and Amgen, support for attending meetings and/or travel from Amgen, and consultant fees from IQVIA. Dr. Felix Carl Saalfeld: Beratungstätigkeiten: Janssen (Amivantamab), BMS (Ipi/Nivo, Repotrectinib), Boehringer Ingelheim (Zongertinib, Obrixtamig), AstraZeneca (Osimertinib, Dato-Dxd, Durva/Treme), Pfizer (Lorlatinib), MSD (Pembro, Patritumab / Ifanatamab deruxtecan), Roche (Alectinib, Atezo), BMS (Nivo, Ipi, Repotrectinib, Adagrasib); Honorare (Vorträge, Artikel): Janssen (Amivantamab), Takeda (Mobocertinib), AstraZeneca (Osimertinib, Dato-Dxd, Durva/Treme), Lilly (Selpercatinib), Pfizer (Lorlatinib), Novartis (Dabra/Trame, Ceritinib), Accord Healthcare (Serplulimab), Thieme, Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie, CME-Verlag, GWT-TUD; Forschungsfinanzierung: Roche (Alectinib, Atezo)Sponsoring
Diese Fortbildung wird im Zertifizierungszeitraum 17.04.2025 bis 16.04.2026 mit EURO 28.900,- durch die Roche Pharma AG unterstützt.
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