
Fortbildungen mit MIP Pharma
Gesundheit ist die Basis
Entdecken Sie ein umfassendes Fortbildungsangebot rund um die Diagnostik, Therapie und Prävention von Harnwegsinfektionen. Die CME-Kurse vermitteln aktuelles, leitliniengerechtes Wissen zu unkomplizierten und komplizierten Harnwegsinfekten, Antibiotikaresistenzen, Antibiotic Stewardship sowie zur Behandlung besonderer Gruppen wie geriatrischer Patienten. Ergänzt wird das Angebot durch praxisnahe Inhalte zu Harnsteinen, Rezidivprophylaxe und modernen Therapieansätzen.

Harnwegsinfektionen und Antibiotikaresistenzen – eine diagnostische sowie therapeutische Herausforderung
Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit seit Jahren zu und stellen auch bei Harnwegsinfektionen (HWI) eine wachsende Herausforderung dar. Eine schnelle Point-of-Care-Diagnostik kann helfen, die Zeit bis zum Einsatz der geeigneten Antibiotika deutlich zu verkürzen. Nischenantibiotika können aufgrund ihres vergleichsweise geringen Selektionsdruckes einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Resistenzentwicklung leisten. Bei der Diagnostik und Therapie von HWI sollten individuelle Risikofaktoren berücksichtigt werden, da diese die Rezidivneigung deutlich erhöhen können. Insbesondere bei geriatrischen Patienten ist die asymptomatische Bakteriurie häufig und bedarf in der Regel keiner antibiotischen Behandlung. Für die Therapie von unkomplizierten lokalisierten HWI empfehlen die aktuellen Leitlinien übereinstimmend Nischenantibiotika wie Fosfomycin, Nitrofurantoin, Nitroxolin und Pivmecillinam, auch für geriatrische Patienten.Trotz neuer Antibiotika bleibt die Behandlung von Infektionen durch Erreger mit hochresistenten Metallo-β-Laktamasen und Carbapenemasen auch zukünftig eine Herausforderung. Angesichts der zunehmenden Resistenzproblematik bleibt die konsequente Umsetzung der Prinzipien des Antibiotic Stewardship ein zentraler Bestandteil einer rationalen und nachhaltigen Antiinfektivatherapie.
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Infektionen und Harnsteine – von der Diagnostik zur richtigen Therapie
Harnsteine können sowohl Ursache als auch Folge von Harnwegsinfekten (HWI) sein. Der diagnostische und therapeutische Algorithmus ist jedoch unabhängig von der Entität weitgehend ähnlich. Einen hohen Stellenwert nimmt hierbei die Beseitigung der Obstruktion ein, da ein Harnaufstau eine Verschlechterung der Nierenfunktion und die Entstehung einer Urosepsis begünstigt. Kommt es dennoch zu einer Urosepsis, sind Procalcitonin (PCT) und Laktat wichtige Marker – sowohl für die Diagnostik als auch für das Therapiemonitoring. Therapeutisch sind darüber hinaus eine frühzeitige empirische Antibiotikatherapie und Flüssigkeitssubstitution indiziert. Aufgrund der zunehmend angespannten Resistenzlage müssen hierfür gegebenenfalls auch neuere Antibiotikakombinationen evaluiert werden.
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Der Harnwegsinfekt des geriatrischen Patienten
Geriatrische Patienten haben aufgrund von altersbedingten Veränderungen der Harnwege, reduzierter Flüssigkeitszufuhr, Multimorbidität und Multimedikation nicht nur ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfektionen (HWI), sondern auch für Komplikationen. Die aktuelle deutsche S3-Leitlinie zu unkomplizierten, bakteriellen, ambulant erworbenen HWI wurde um Hinweise und Empfehlungen für geriatrische Patienten ergänzt. Als Mittel der ersten Wahl für die antibiotische Therapie der akuten unkomplizierten HWI werden nach wie vor Fosfomycin-Trometamol, Nitrofurantoin, Nitroxolin und Pivmecillinam empfohlen. Zur Prophylaxe von HWI können sowohl nicht-antibiotische Therapieoptionen sowie Antibiotika eingesetzt werden. Von HWI, die durch Dauerkatheter verursacht werden (CAUTI), sind ebenfalls häufiger geriatrische Patienten betroffen. Durch Schulungen und geeignete prophylaktische Maßnahmen kann deren Häufigkeit deutlich reduziert werden. Patienten mit einem Diabetes mellitus haben ein erhöhtes Risiko für HWI sowie Komplikationen bei Pyelonephritiden und benötigen insbesondere bei einer instabilen Stoffwechsellage eine besondere Aufmerksamkeit.
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Pathophysiologie und Therapie von Harnwegsinfektionen
Durch das Bakterium Escherichia coli oder den Sprosspilz Candida albicans ausgelöste einfache Harnwegsinfektionen sind häufig und folgen einem Ablauf komplexer mikrobieller Besiedelungsprozesse im Harntrakt, die zu einer Immunantwort des Körpers führen. Die Behandlung mit Antibiotika oder Antimykotika richtet sich nach dem Erreger, dessen Resistenzstatus sowie nach bestehenden Komorbiditäten des Patienten. Bei E. coli kommen meist Antibiotika wie Fosfomycin, Nitrofurantoin, Nitroxolin oder Pivmecillinam zum Einsatz, bei symptomatischen Candida-Harnwegsinfektionen Antimykotika wie Fluconazol oder Nitroxolin. Die Zunahme antibiotikaresistenter E. coli-Stämme und rezidivierender Infektionen erfordert einen verantwortungsvolleren Einsatz von Antibiotika, eine exakte Diagnostik und die Entwicklung multimodaler alternativer Therapiestrategien. Zur Reduktion des Antibiotikaverbrauches kommen prophylaktische oder therapeutische Ansätze infrage. Diese basieren u. a. auf pflanzlichen oder synthetischen Wirkstoffen zur Hemmung der Bakterienadhäsion an das Urothel – aber auch auf Immunisierungsstrategien und Probiotika.
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Harnwegsinfekte von unkompliziert bis rezidivierend
Harnwegsinfekte sind häufig, insbesondere bei Frauen und geriatrischen Patienten. Ärzte verschiedener Fachrichtungen werden regelmäßig damit konfrontiert. Aufgabe des Klinikers ist es einerseits, unnötige Diagnostik und Behandlungen zu vermeiden, und andererseits, einen bestehenden Diagnostik- und Therapiebedarf zügig zu identifizieren und anzugehen. Basierend auf der kürzlich aktualisierten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie wird im Folgenden der Umgang mit asymptomatischer Bakteriurie, unkomplizierten und rezidivierenden Infekten der unteren und oberen Harnwege, in diversen Risikogruppen erläutert. Ein besonderer Fokus liegt auf geriatrischen Patienten. Diverse Symptomenkomplexe und Verläufe werden durch Fallbeispiele veranschaulicht. Diese Fortbildung vermittelt praxisnahe Empfehlungen zur nicht pharmakologischen und pharmakologischen Behandlung akuter Harnwegsinfekte sowie zu geeigneten prophylaktischen Maßnahmen. Darüber hinaus werden Hilfsmittel aufgezeigt, die eine Risikoeinschätzung gängiger Medikamente ermöglichen, in Bezug auf unerwünschte Wirkungen am Harntrakt.
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Der unkomplizierte Harnwegsinfekt der Frau
Der unkomplizierte Harnwegsinfekt der Frau ist weitverbreitet. Etwa 9 % aller Mädchen und Frauen ab zwölf Jahren erleiden einmal im Jahr einen solchen Infekt. Gerade bei rezidivierenden Verläufen ist er häufig mit einem großen Leidensdruck der Betroffenen und zahlreichen antibiotischen Interventionen verbunden. Im Folgenden wird dargestellt, welche Harnwegsinfekte als unkompliziert zu betrachten sind, wie die diesbezüglichen Leitlinien zu interpretieren sind, wie diagnostiziert und wie im Akutfall, aber auch prophylaktisch behandelt werden kann. Dabei werden tiefere Einblicke in die Chancen und Limitationen der Diagnostik und der Behandlung unter besonderer Berücksichtigung der Pharmakologie, alternativer Strategien sowie klinisch praktischer Aspekte gegeben.
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Der unkomplizierte Harnwegsinfekt – erfolgreiche Therapie und Prophylaxe
Der unkomplizierte Harnwegsinfekt (HWI) ist in der Primärversorgung häufig anzutreffen. Der wichtigste Erreger ist Escherichia coli. Nicht antibiotische Behandlungsstrategien gewinnen immer mehr an Bedeutung. Dennoch bleibt die Antibiotikatherapie für viele Patienten die Behandlung der Wahl. Um die Wirksamkeit sicherzustellen, ist eine Kenntnis der aktuellen lokalen Antibiotikaresistenzlage unerlässlich. In Deutschland gelten aktuell Fosfomycin-Trometamol, Nitrofurantoin, Nitroxolin und Pivmecillinam als Antibiotika der ersten Wahl. Bevor bei rezidivierenden HWI eine prophylaktische Antibiotikagabe begonnen wird, sollten die Risikofaktoren für die Entstehung von Rezidiven berücksichtigt werden und nicht antibiotische Strategien ausgeschöpft sein. Bei vielen Patienten ist eine Candidurie nachweisbar. Der Nachweis von Candida im Urin stellt allerdings allein und ohne vorliegende Symptomatik keine Behandlungsindikation dar. Bei Patienten mit Harnkatheter und Candidurie reicht in vielen Fällen die Entfernung oder der Wechsel des Katheters zur Sanierung aus. Zur antimykotischen Therapie von gesicherten HWI mit Candida-Spezies steht eine Reihe wirksamer Antimykotika zur Verfügung.
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Aktuelles zur Therapie und Prophylaxe von Harnwegsinfektionen
Harnwegsinfektionen (HWI) sind die zweithäufigste ambulant erworbene Infektion und werden in der Regel durch Darmbakterien verursacht. Frauen sind dabei aufgrund der anatomischen Nähe zwischen Urethra und Analregion deutlich häufiger betroffen. Therapeutisch kommen sowohl antimikrobielle als auch nicht antimikrobielle Substanzen zum Einsatz. Diese Fortbildung geht auf die in der neuen S3-Leitlinie empfohlenen Antibiotika ein und beleuchtet deren aktuelle Studienlage. Des Weiteren werden die Vor- und Nachteile einer Behandlung mit Phytotherapeutika herausgearbeitet. Schließlich werden Möglichkeiten zur Prävention von rezidivierenden Harnwegsinfektionen vorgestellt und gezeigt, welche Antibiotika hierfür geeignet sind.

