Schwindel ist ein häufiges transdiagnostisches Symptom mit einer Gesamtprävalenz von 21,6 % in Deutschland und geht mit einer 1,7-fach erhöhten Mortalität einher. Die hausärztliche Diagnostik erfolgt strukturiert anhand von vier Kernfragen: zeitlicher Verlauf, Art der Symptomatik, modulierende Faktoren und Begleitsymptome. Essenzielle klinische Tests sind Kopfimpulstest, Nystagmustest, Lagerungsmanöver und Romberg-Test. Apparative Diagnostik ist bei Red Flags erforderlich.Die häufigsten Ursachen lassen sich in periphere vestibuläre, zentrale und funktionelle Störungen unterteilen; andere sind selten. Je nach Ursache unterscheiden sich Verlauf, Begleitsymptome und therapeutisches Vorgehen. Bei akutem Schwindel ist die Unterscheidung zwischen peripherer und zentraler Genese klinisch entscheidend. Die wichtigste therapeutische Maßnahme ist die vestibuläre Rehabilitation. Die Mehrzahl der Patienten kann erfolgreich hausärztlich behandelt werden.
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